Filmfestspiele

Popstar Dua Lipa besucht überraschend die Berlinale

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von dpa

Popstar Dua Lipa besuchte überraschend die Berlinale.

Bild: Christoph Soeder/dpa


Popstar Dua Lipa hat ihren Verlobten Callum Turner zur Filmpremiere in Berlin begleitet. Um den Briten gab es zuletzt Gerüchte, dass er der neue Bond werden könnte.

Popstar Dua Lipa hat überraschend die Berlinale besucht - sie begleitete ihren Verlobten Callum Turner am Valentinstag zu dessen Filmpremiere. Die beiden kamen am Samstagabend auf dem roten Teppich in Berlin an. Turner spielt im Wettbewerbsfilm "Rosebush Pruning" mit - im Film ist auch Pamela Anderson zu sehen, die ebenfalls nach Berlin kam.

In britischen Medien war zuletzt spekuliert worden, er könnte ein Kandidat für die Rolle des berühmtesten Geheimagenten der Filmgeschichte sein - James Bond. Noch ist nicht bekannt, wer die Nachfolge des bisherigen 007 Daniel Craig antreten soll. Beim nächsten Bond-Film soll Denis Villeneuve Regie führen.

Turner reagiert ausweichend auf Bond-Gerüchte

Bei einer Pressekonferenz reagierte Turner ausweichend auf eine Nachfrage dazu. "Ich werde das nicht kommentieren", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Im Sommer hatte Musikerin Dua Lipa ("Don't Start Now", "Houdini") bestätigt, dass die beiden verlobt sind.

Im Film "Rosebush Pruning" von Regisseur Karim Aïnouz geht es um eine toxische Familie, der Film läuft im Wettbewerb um den Goldenen Bären. Turner, der an diesem Sonntag 36 Jahre alt wird, spielt einen der Söhne. Anderson spielt seine Mutter, die die Familie verlässt.

Bei der Pressekonferenz zum Film ging es um verschiedene Themen. Als Turner nach den Gerüchten gefragt wurde, lenkte sein Schauspielkollege Tracy Letts ein und scherzte, er werde der neue Kandidat. Regisseur Aïnouz sagte an einer Stelle in der Pressekonferenz, es sei einer seiner größten Träume, einmal einen Bond-Film zu drehen.


So bewertet der "Hollywood Reporter" die Spekulationen

Über den nächsten 007 wird seit Langem spekuliert. "Fast jeden Monat bekommen wir einen neuen James Bond", schrieb der "Hollywood Reporter". In den Schlagzeilen seien viele Namen aufgetaucht - Idris Elba, Henry Cavill, Tom Hardy. Auch "Bridgerton"-Star Regé-Jean Page und Richard Madden hätten ihren Moment gehabt. Bei Aaron Taylor-Johnson habe es nur eine besondere Uhr gebraucht - eine Bond-Uhr - "und plötzlich war er ein Favorit".

Das passiere immer, wenn die Rolle des Bond neu besetzt werde, schrieb das Fachmagazin und zitierte dann einen Insider mit der Aussage, 99 Prozent solcher Gerüchte stellten sich als falsch heraus, eigentlich 100 Prozent.

Diesmal sei die Besetzungsfrage schon lange offen und Gerüchte würden auch von Schauspielern und Agenten selbst gestreut. Damit bekomme man viel Aufmerksamkeit, ohne einen Zehn-Jahres-Vertrag unterschreiben zu müssen. Wer also wird im Namen Ihrer Majestät auf Mission gehen? Das aktuelle Gerücht, schreibt der "Hollywood Reporter", werde nicht das letzte sein.

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