Nächtliche Aktion
Gefängnis Neuruppin-Wulkow: Polizei stoppt Drogenschmuggel per Drohne
Veröffentlicht:
von dpa:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Eine eingeschaltete Drohne in der Nähe des Gefängnisses Neuruppin ist in der Nacht zum Dienstag von der Polizei bemerkt worden. Daran war unter anderem ein Päckchen mit einem "drogenverdächtigen Papier" befestigt.
Das Wichtigste in Kürze
Die Polizei im Land Brandenburg hat verhindert, dass eine Drohne Drogen in die JVA Neuruppin-Wulkow fliegen konnte.
Die Drohne und die Schmuggelware wurden beschlagnahmt.
Überflüge in unmittelbarer Nähe von Haftanstalten sind nicht erlaubt.
Per Drohne sollten Handys und Drogen nachts in die Haftanstalt in Neuruppin-Wulkow geschmuggelt werden - doch die Polizei stoppte den Plan. Eine Streife entdeckte gegen 00:40 Uhr in der Nähe des Gefängnisses zwei Männer und eine Frau mit einer flugbereiten Drohne, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Daran war ein Päckchen mit Mobiltelefonen und einem "drogenverdächtigen Papier" befestigt.
"Wir gehen davon aus, dass es reingeschmuggelt werden sollte", so der Polizei-Sprecher. "Die Drohne stand eingeschaltet am Boden. Es hätte wohl jeden Moment losgehen sollen." Die Beamt:innen beschlagnahmten die Drohne und die Schmuggelware.
Schmuggelmethode mit Drogen-Papier nicht neu
Immer wieder setzen Kriminelle Drohnen ein, um verbotene Gegenstände in Gefängnisse einzuschmuggeln. Überflüge sind in unmittelbarer Nähe von Haftanstalten nicht erlaubt. Zudem ist die Schmuggelmethode bekannt, bei der Papier mit Drogen getränkt wird und so in Gefängnisse gelangt.
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