"World’s Ugliest Dog"-Wettbewerb
Mops Jinny Lu ist offiziell der hässlichste Hund der Welt
Veröffentlicht:
von Max Strumberger:newstime
Jinny Lu ist der hässlichste Hund der Welt
Videoclip • 01:16 Min • Ab 12
Jinny Lu ist keine klassische Schönheitskönigin. Ihre heraushängende Zunge, die großen Augen und die markanten Falten brachten der Mops-Hündin nun jedoch einen ungewöhnlichen Weltmeistertitel und ihrer Besitzerin ein stolzes Preisgeld ein.
Das Wichtigste in Kürze
In Kalifornien wurde wieder der hässlichste Hund der Welt gekürt.
Am Ende setzte sich Jinny Lu gegen einen Albino-Mischling und einen Hund mit schiefem Grinsen durch.
Für ihre Besitzerin Michelle Grady gab es neben Ruhm auch 5.000 Dollar.
Seit 50 Jahren wird im kalifornischen Santa Rosa der Titel "World’s Ugliest Dog" vergeben. In diesem Jahr setzte sich die Mops-Hündin Jinny Lu gegen mehrere außergewöhnliche Konkurrent:innen durch. Ausschlaggebend waren ihre schief heraushängende Zunge, die großen Augen und die markanten Falten im Gesicht. Für den Sieg erhält ihre Besitzerin Michelle Grady ein Preisgeld von 5.000 Dollar.
Jinny Lu war bereits im vergangenen Jahr erfolgreich und belegte damals den zweiten Platz. Die Hündin wurde einst von Tierschützer:innen in Südkorea gerettet und anschließend in die USA gebracht. Nun konnte sie den Wettbewerb für sich entscheiden. Neben dem Preisgeld wartet auf sie und Grady außerdem eine Reise nach New York, wo die Siegerin in der Morgensendung des US-Senders NBC auftreten soll.
Pinky belegt auf Anhieb Platz zwei
Der zweite Platz ging an Pinky, einen zehnjährigen Chihuahua-Zwergspitz-Mischling. Der Albino-Hund fiel mit riesigen rosa Ohren, einer pinkfarbenen Nase und wässrigblauen Augen auf. Pinky nahm erstmals an dem Wettbewerb teil und gewann auf Anhieb 3.000 Dollar. Den dritten Rang sicherte sich Otto, ein zweijähriger Chihuahua-Mischling aus Oklahoma.
Otto wurde mit einer beidseitigen Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren. Sein auffälliges, schiefes Grinsen überzeugte die Jury und brachte ihm ein Preisgeld von 2.000 Dollar ein. Zu den weiteren Teilnehmer:innen gehörten unter anderem eine Französische Bulldogge mit starkem Unterbiss, ein Chinesischer Schopfhund mit schiefer Zunge und verbogenen Hinterbeinen sowie ein fast haarloser Dackelmischling. Auch die aus Polen angereiste Hündin Klara trat mit struppigem Fell und schief sitzendem Kopf an.
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Nicht nur das Aussehen ist entscheidend
Für den Sieg zählt bei dem Wettbewerb allerdings nicht allein das Aussehen. Die Hunde müssen sich auf einer Bühne vor klatschendem Publikum präsentieren. Eine Jury bewertet zusätzlich ihren Charakter und berücksichtigt die Reaktionen der Zuschauer:innen. Die Veranstalter:innen betonen, dass die Tiere nicht verspottet werden sollen. Vielmehr wolle man ihre liebenswerten Seiten zeigen und auf Hunde aus Tierheimen sowie die Möglichkeit einer Adoption aufmerksam machen.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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