Fortschritte bei Brandbekämpfung
Waldbrand in Hürtgenwald: Feuerwehr "sehr zufrieden"
Veröffentlicht:
von Michael Reimers:newstime
Brandbekämpfung: So steht Deutschland da
Videoclip • 01:42 Min • Ab 12
1.400 Einsatzkräfte kämpfen gegen den größten Waldbrand der NRW-Geschichte. Dabei macht die Feuerwehr gute Fortschritte. Es gibt allerdings noch den Unsicherheitsfaktor Wind.
Das Wichtigste in Kürze:
Die Feuerwehr macht Fortschritte bei der Brandbekämpfung in Hürtgenwald.
Inzwischen sind rund 1.400 Einsatzkräfte vor Ort.
NRW-Innenminister Herbert Reul reagierte verärgert auf Kritik an der Organisation der Maßnahmen.
Seit Donnerstagnachmittag (13. August) kämpfen in der Eifel an der Grenze zu Belgien Hunderte Einsatzkräfte gegen die Flammen. Doch nun gibt es ein vorsichtiges Aufatmen im Hürtgenwald: Die Feuerwehr ist "sehr zufrieden" mit den Ergebnissen der bisherigen Brandbekämpfung im Hürtgenwald.
Für die weiteren Arbeiten hänge nun wieder viel von der Wetterentwicklung ab, sagte Feuerwehrsprecher Peter Berndgen der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben einen frischen böigen Wind hier im Hürtgenwald, das könnte nochmal so ein Punkt sein."
"Wir sind auf einer Munitionsverdachtsfläche"
Man wolle mit der Brandbekämpfung jetzt immer mehr zur Mitte des Waldbrands vorstoßen. "Was denn möglich ist unter den Rahmenbedingungen: Wir sind auf einer Munitionsverdachtsfläche." Im Hürtgenwald liegen noch viele Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg, weil dort Ende 1944 eine große Schlacht im Zuge des Vorrückens der Alliierten stattgefunden hatte.
Berndgen sagte, die Kräfte würden im Laufe des Tages noch einmal deutlich erhöht. Voraussichtlich würden zehn, elf Hubschrauber gleichzeitig im Einsatz sein. "Ich denke, da gibt's kaum vergleichbare Lagen, wo so massiv Hubschraubereinsatz stattgefunden hat." Darüber hinaus gehe es jetzt um einige "Neben-Baustellen", etwa eine Optimierung der Wasserversorgung für die Feuerwehr. Man baue etwa Zufahrtmöglichkeiten zu den Talsperren.
Auch in den News:
"Bitte Nörgeln nachher. Ende, aus."
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) reagierte unterdessen verärgert auf Kritik an der Organisation der Maßnahmen und die Forderung nach Löschflugzeugen. "Diese Mäkeleien - ich habe keine Lust mehr darauf", wetterte der 73-Jährige.
"Bitte Nörgeln nachher. Ende, aus. Die Leute interessiert, ob wir deren Häusern sichern können. Das andere ist denen vollkommen wurscht. Und die Frage von Flugzeugen, das hab' ich schon zehnmal diskutiert. Das ist nicht so einfach in unserem Bundesland, da wir keine großen Flächen haben, wo getankt werden kann. Das ist so blauäugig wie noch was."
Mehr entdecken

Beliebtes Frühstück
Porridge bei Öko-Test – Markenprodukt enttäuscht

Für die Wissenschaft
Toter Buckelwal im Greifswalder Bodden: Kadaver wird obduziert

Größte Marienfigur Europas
XXL-Maria: Polen weiht gigantische Marienstatue ein

"World’s Ugliest Dog"-Wettbewerb
Mops Jinny Lu ist offiziell der hässlichste Hund der Welt

Nach Aufrufen im Netz
Sorge vor neuem Ansturm: Grenze zu Ceuta massiv gesichert

Überblick
Wetter: Hitzewelle erreicht Höhepunkt – Abkühlung steht kurz bevor
