O2, 1&1 und Telekom betroffen
Massive Mobilfunkausfälle am Warntag – Ursache bleibt unklar
Aktualisiert:
von Benedikt RammerEin Sendemast für Mobilfunk.
Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Am Donnerstagvormittag kam es in Deutschland zu Störungen in mehreren Mobilfunknetzen. Betroffen waren vor allem O2, 1&1 und die Telekom, während Vodafone störungsfrei blieb. Ein Zusammenhang mit dem Warntag 2025 wird bislang ausgeschlossen.
Das Wichtigste in Kürze
Mehrere Mobilfunknetze wie O2, 1&1 und Telekom waren am Donnerstagvormittag von Ausfällen betroffen.
Die Ursache der Störungen bleibt unklar; ein direkter Zusammenhang mit dem Warntag wird vom BBK ausgeschlossen.
Betroffene Nutzer:innen sollten ihre Geräte neu starten, um das Problem möglicherweise zu beheben.
Am Donnerstagvormittag (11. September) verzeichneten viele Kund:innen von Mobilfunkanbietern wie O2, 1&1 und der Telekom größere Störungen. Die Probleme betrafen sowohl Telefonie als auch mobile Datenverbindungen. Auf der Plattform "Allestörungen" meldeten zahlreiche Nutzer:innen Ausfälle, während Vodafone von den Beeinträchtigungen offenbar verschont blieb.
1&1 und O2 bestätigen Einschränkungen
Das Unternehmen 1&1 bestätigte die Störungen zuerst über seine Service-Hotline. Später erklärte ein Sprecher auf Anfrage von t-online: "Wie bei mehreren deutschen Mobilfunknetzbetreibern kam es auch bei 1&1 im Anschluss an die Probewarnung im Rahmen des nationalen Warntages 2025 kurzzeitig für einen geringen Teil unserer Kunden zu Einschränkungen bei der Mobilfunknutzung. Die Entstörung erfolgte unverzüglich."
Auch O2 äußerte sich zu den Vorfällen. Während es keine direkten Störungen im eigenen Netz gegeben habe, wies das Unternehmen darauf hin, dass "Einschränkungen bei einem Diensteanbieter, dessen Kundinnen und Kunden auch im Netz von O2 Telefónica roamen", beobachtet wurden. Diese Probleme könnten zu Fehlmeldungen geführt haben, die O2 selbst betreffen.
Zusammenhang mit dem Warntag?
Ob ein direkter Zusammenhang mit dem bundesweiten Warntag besteht, ist bislang nicht geklärt. Am Donnerstag um 11 Uhr wurden Warnmeldungen über das Mobilfunknetz an die Bevölkerung versandt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betonte jedoch, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Warntag und den Störungen gebe.
Ein Sprecher des BBK erklärte gegenüber t-online, dass die Warnmeldungen planmäßig versandt wurden und keine Auffälligkeiten in der Infrastruktur festgestellt worden seien. Dennoch bleibt die genaue Ursache der Ausfälle unklar.
Expert:innen empfehlen Nutzer:innen bei Empfangsproblemen, ihr Mobiltelefon neu zu starten. Dies erzwingt eine neue Einwahl in das Mobilfunknetz und kann in vielen Fällen die Verbindung wiederherstellen.
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