Gewalttätiger Zwischenfall in Hamburg

Mann rastet in Hamburger S-Bahn aus und schlägt Sicherheitsmitarbeiter ins Gesicht

Veröffentlicht:

von Nadine von Parseval

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Deutsche Bahn soll ab 2029 pünktlicher werden

Videoclip • 01:22 Min • Ab 12


Erst pöbelt er Reisende an, darunter auch Kinder. Dann wird er gewalttätig: Ein 32-Jähriger hat in einer Hamburger S-Bahn einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn mehrfach ins Gesicht geschlagen. Auch gegenüber der alarmierten Bundespolizei soll sich der Mann aggressiv verhalten haben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein 32-Jähriger hat in einer Hamburger S-Bahn mehrere Fahrgäste angepöbelt.

  • Bei einem anschließenden Angriff wurde ein 23-jähriger DB-Sicherheitsmitarbeiter am Kopf verletzt.

  • Die Bundespolizei nahm den Tatverdächtigen mit auf die Wache und leitete ein Strafverfahren ein.

An der S-Bahn-Station "Elbbrücken" wurde am Donnerstag ein 23 Jahre alter Mitarbeiter der DB Sicherheit von einem Mann ins Gesicht geschlagen.

Bild: Christian Charisius/dpa


Erst pöbelt er Fahrgäst:innen an, dann fliegen plötzlich die Fäuste: In einer Hamburger S-Bahn ist ein Streit eskaliert. Ein 32-jähriger Mann soll einen Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn mehrfach ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt haben.

Wie die Bundespolizei jetzt mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am Donnerstagmittag. Der Mann war demnach zunächst aufgefallen, weil er andere Reisende, darunter auch Kinder, verbal belästigt hatte. Zwei Mitarbeiter:innen der DB-Sicherheit im Alter von 38 und 23 Jahren schritten daraufhin ein. Sie forderten den 32-Jährigen auf, den Zug an der Haltestelle "Elbbrücken" zu verlassen.


Mann schlägt DB-Mitarbeiter mehrfach ins Gesicht

Doch statt der Aufforderung friedlich nachzukommen, soll der Mann die beiden Sicherheitskräfte zunächst beleidigt und bedroht haben. Anschließend griff er laut Bundespolizei unvermittelt an. Dabei schlug der 32-Jährige dem jüngeren Mitarbeiter mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Der 23-Jährige erlitt Verletzungen am Kopf und musste noch vor Ort von Rettungskräften behandelt werden. Den beiden DB-Mitarbeitern gelang es, den mutmaßlichen Angreifer zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Bundespolizei festzuhalten.

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Tatverdächtiger bedroht auch Bundespolizist:innen

Auch als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, beruhigte sich die Situation offenbar nicht. Der 32-Jährige soll die Bundespolizist:innen ebenfalls beleidigt und bedroht haben. Die Beamt:innen brachten den Mann daraufhin zum Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof. Einen Atemalkoholtest verweigerte er. Nach mehreren Stunden durfte der Tatverdächtige die Dienststelle wieder verlassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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