Giftfund im Umzugswagen

Kreis Esslingen: Giftiges Quecksilber in Umzugswagen entdeckt

Veröffentlicht:

von Claudia Scheele

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Feuerwehr: Was ist der Unterschied zwischen freiwillig und beruflich?

Videoclip • 01:37 Min • Ab 12


In Reichenbach an der Fils hat auslaufendes Quecksilber in einem Umzugswagen einen Großeinsatz ausgelöst. Acht Personen kamen mit dem hochgiftigen Stoff in Kontakt.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Reichenbach an der Fils löste ausgelaufenes Quecksilber in einem Umzugswagen einen großen Rettungseinsatz aus.

  • Acht Personen atmeten die giftigen Dämpfe ein und wurden vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

  • Die Polizei ermittelt nun zur Herkunft der Flüssigkeit, da sich die Familie den Fund nicht erklären kann.

Ein mysteriöser Giftfund hat im baden-württembergischen Reichenbach an der Fils für einen großen Rettungseinsatz gesorgt. Bei einem Umzug entdeckte eine Familie in ihrem Mietfahrzeug eine kleine Menge Quecksilber. Die hochgiftige Flüssigkeit hatte sich auf einer Fläche von etwa zwei mal zwei Zentimetern ausgebreitet.

Da die unsichtbaren Dämpfe des Schwermetalls extrem gesundheitsgefährdend sind, rückte die Feuerwehr teilweise in speziellen Schutzanzügen an. Zudem mussten als Vorsichtsmaßnahme mehrere Wohneinheiten vorübergehend evakuiert werden. Die betroffenen Bewohner:innen konnten laut einem Sprecher jedoch wenig später wieder sicher in ihre Häuser zurückkehren.

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Acht Personen im Krankenhaus

Insgesamt kamen acht Menschen mit der Substanz in Kontakt und atmeten die Dämpfe ein, wie der Leiter des Rettungsdienstes, Steffen Schütze, bestätigte. Die Betroffenen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, blieben nach Angaben der Polizei aber glücklicherweise unverletzt. Schütze warnte eindringlich vor den Gefahren des Schwermetalls: Die Symptome beginnen bei Atemwegsbeschwerden und können bis zu einem lebensgefährlichen Lungenödem führen.

Woher das Quecksilber letztlich stammt, ist derzeit noch ein völliges Rätsel. Der Familie seien keine Umzugsgegenstände bekannt, in denen sich das Gift befunden haben könnte, erklärte der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Hintergründe zu klären.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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