Kein Sommerwetter

Kaltfront im Anmarsch: Schauer, Gewitter und ungewöhnliche Kälte über Deutschland

Aktualisiert:

von Benedikt Rammer

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El Niño bringt Extremwetter

Videoclip • 01:45 Min • Ab 12


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Eine Kaltfront bringt zur Wochenmitte Regen, Gewitter und stürmische Böen nach Deutschland. Besonders im Süden bleibt es für Juni ungewöhnlich kühl – mit Temperaturen teilweise unter 15 Grad.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Kaltfront bringt zur Wochenmitte Schauer, Gewitter und stürmische Böen mit Windstärke 8 nach Deutschland.

  • Im Süden und Alpenraum bleibt es für Juni ungewöhnlich kühl – teilweise nur 10 bis 16 Grad – mit bis zu 50 Litern Regen pro Quadratmeter.

  • Am Freitag zieht das Unwetter ab und ein Hochdruckgebiet verspricht zum Wochenende besseres Wetter.

Der Dienstag (9. Juni) startet in vielen Regionen Deutschlands laut der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit dichten Wolken. Eine Kaltfront zieht im Tagesverlauf von West nach Ost über das Land und bringt wechselhaftes Wetter mit sich. In den meisten Landesteilen lockert sich die Bewölkung zeitweise auf, doch im Tagesverlauf entwickeln sich zahlreiche Schauer und kurze Gewitter, die sich nach Osten und Nordosten ausbreiten. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 18 und 20 Grad. Rund um Berlin sind bis zu 22 Grad möglich.

Besonders im Südosten Bayerns und entlang der Alpen bleibt es ungemütlich. Dort fällt immer wieder Regen, die Sonne zeigt sich kaum. Die Temperaturen steigen unter den dichten Wolken nur auf 12 bis 16 Grad. Der DWD warnt vor Gewittern mit stürmischen Böen und kleinkörnigem Hagel. Im Norden erreichen einzelne Böen Windstärke 8. Am Alpenrand fällt bis Mittwoch teils anhaltender Regen – dort können innerhalb von 24 bis 36 Stunden örtlich bis zu 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zusammenkommen.

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Mittwoch: Regnerisches Wetter hält an

Am Mittwoch hält das regnerische Wetter an. Vor allem südlich des Mains und westlich des Rheins dominieren dichte Wolken. Von Südwesten ziehen neue Regengebiete auf, regional verstärken sich die Niederschläge schauerartig. Im Nordwesten ziehen weitere Schauer und einzelne kurze Gewitter durch. Deutlich freundlicher zeigt sich die Osthälfte Deutschlands mit längeren trockenen Abschnitten und zeitweise Sonnenschein.

Die Temperaturen bleiben für Juni ungewöhnlich niedrig. Vielerorts werden 15 bis 20 Grad erreicht. Direkt an den Alpen steigen die Werte teilweise nur auf rund 10 Grad. In München werden etwa 15 Grad erwartet. Die größte Wettergefahr bleibt der Dauerregen am Alpenrand, der sich im Laufe des Mittwochs zunehmend an den östlichen bayerischen Alpenrand verlagert.

Auch in den News:

Zum Wochenende kehrt der Sommer zurück

Am Donnerstag erreicht der nächste Tiefausläufer Deutschland. Er bringt erneut viele Wolken, etwas Regen und frischen Westwind. Vor allem an der Nordsee sind stürmische Böen möglich. Am Freitag zieht der Regen voraussichtlich nach Osten ab. Anschließend setzt sich nach aktuellen Prognosen ein Hochdruckgebiet durch, das angenehmeres Wetter zum Wochenende verspricht.


Verwendete Quellen:

dwd.de: "Wochenvorhersage vom 8. Juni"

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