Sommer legt eine Pause ein
Wetterprognose für Anfang Juni: Starkregen und Gewitter im Anmarsch
Aktualisiert:
von Max Strumberger:newstime
Unwetter-Chaos in Deutschland
Videoclip • 28 Sek • Ab 12
Deutschland muss sich auf einen markanten Wetterwechsel einstellen: Vom Westen her ziehen erst Gewitter, dann weitere Schauerfronten auf.
Das Wichtigste in Kürze
Nach ruhigen Tagen kippt die Wetterlage spürbar.
Dichte Wolken, kräftige Schauer und teils unwetterartige Gewitter erfassen Deutschland in mehreren Wellen.
Besonders zwischen Dienstag und Freitag drohen regional brisante Entwicklungen.
Deutschland steht vor einem markanten Wetterumschwung: Ein Tiefdrucksystem zwischen Grönland und Island schickt seine Ausläufer in den nächsten Stunden erst nach England, dann über Frankreich bis nach Deutschland. Mit dichter werdenden Wolken, auffrischendem Wind und sinkenden Temperaturen beginnt eine deutlich unbeständigere Phase. Besonders die Zeit zwischen dem 2. und 3. Juni rückt in den Fokus, weil der einsetzende Luftmassenaustausch regional eine brisante Wetterlage auslösen kann.
Bereits am Dienstag greift der erste Ausläufer der Frontalzone von Westen auf Deutschland über. Schon am Vormittag sind dort erste Schauer und Gewitter möglich, im Tagesverlauf verlagert sich die Gewitterlinie weiter ostwärts. Bis zum Nachmittag reicht sie voraussichtlich von Bremen bis Ulm, ehe sie sich in der Nacht auf Mittwoch weiter über das Land schiebt. Am Mittwochmorgen spannt sich die Front dann über einen breiten Streifen von Hamburg bis Berchtesgaden.
Kräftige Schauer erwartet
Mit dem Frontdurchgang steigt regional die Unwettergefahr. Teils kräftige Schauer und Gewitter können örtlich unwetterartig ausfallen – mit Blitz, Hagel und stürmischen Böen. Erst nach Abzug der Front entspannt sich die Lage allmählich: Die Wolken lockern auf, die Schauer lassen nach und ein frischer Westwind sorgt für kühlere Luft. Die Temperaturen fallen von sommerlichen 22 bis 26 Grad am Dienstag auf nur noch 17 bis 22 Grad am Mittwoch.
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Regnerischer Junianfang
Doch die nächste Wetterrunde folgt prompt: Vom 4. bis 5. Juni dreht sich über Deutschland ein weiteres Tiefdruckgebiet ein. Erneut dominieren dichte Wolken, wiederholt ziehen Schauer durch. Vor allem am Donnerstagabend im Süden und am Freitag weiter nördlich, etwa zwischen Mannheim und Dresden, sind kräftigere Schauer und Gewitter möglich. Dazu frischt der Wind spürbar auf und zeigt sich besonders im Nordwesten und an den Küsten zeitweise stürmisch. Je nach Regen und Sonne pendeln die Temperaturen zwischen 14 und 23 Grad.
Zum Wochenende bleibt das Wetter zunächst wechselhaft, bevor sich die Lage entspannt. Am Samstag erreicht eine unscheinbare Störung aus der Mittelmeerregion vor allem Süddeutschland mit neuer Bewölkung und teils ergiebigem Regen in Baden-Württemberg und Bayern. Weiter nördlich bleibt es etwas ruhiger, Schauer sind aber auch dort möglich. Am Sonntag ziehen die letzten Niederschläge nach Osten ab, von Westen her setzt sich zunehmend die Sonne durch. Mit 20 bis 25 Grad deutet sich zum Wochenausklang schließlich ein freundlicherer und deutlich sommerlicherer Wetterabschnitt an.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
https://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/
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