Fahndungsnotiz nach Mutter

Reutlingen: Jugendamt übernimmt Baby von Eltern in Bus - die fahren anschließend weiter

Aktualisiert:

von Andrea E.

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So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Bei einer Buskontrolle wurde ein zwei Monate altes Baby aus Reutlingen entdeckt und vom Jugendamt übernommen. Die Eltern setzten ihre Fahrt ohne das Kind fort.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach dem zwei Monate alten Baby wurde gesucht.

  • Das Kind wurde noch an der Kontrollstelle dem Jugendamt übergeben.

  • Die 35-jährige Mutter und ihr 39-jähriger Vater fuhren weiter.

Ein zwei Monate alter Säugling aus Reutlingen wurde bei einer Kontrolle eines Reisebusses auf der B12 bei Kirchdorf am Inn vom Jugendamt in die Obhut genommen. Beamt:innen der Bundespolizei hatten am Freitag (28. August) die 35-jährige Mutter, ihren 39 Jahre alten Partner und das gemeinsame Kind kontrolliert und stellten dabei fest, dass gegen die Mutter eine Fahndungsnotiz des Jugendamts vorlag.

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Fahndungsnotiz nach Mutter

Zuvor hatte das Amtsgericht Reutlingen der Mutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihr Baby entzogen. Die in Reutlingen gemeldete Frau hatte den Säugling offenbar nicht wie vorgesehen in die Obhut des Jugendamts gegeben. Deshalb wurde nach Mutter und Kind gesucht. Warum der Frau das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen worden war, blieb zunächst unklar.


Eltern setzen Busfahrt ohne Kind fort

Die Mutter und ihr Partner setzten ihre Reise nach Angaben der Polizei anschließend ohne das Baby fort. Weitere Angaben zu den Gründen für den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts liegen derzeit nicht vor.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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