Berlin

Legendäres Luxushotel: Verkauf des Adlon vorerst gescheitert

Veröffentlicht:

von Benedict Hottner

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Verkauf von Hotel Adlon gescheitert

Videoclip • 01:16 Min • Ab 12


Das Berliner Luxushotel Adlon wird vorerst nicht verkauft. Zwar stimmten die meisten Gesellschafter dafür, die notwendige Kapitalmehrheit wurde aber knapp verfehlt. Wie es mit dem Traditionshotel weitergeht, ist offen.

Das Berliner Luxushotel Adlon bleibt vorerst in den Händen des bisherigen Fonds. Für den geplanten Verkauf der Immobilie am Pariser Platz kam bei einer Abstimmung der Gesellschafter nicht die notwendige Mehrheit zustande. Nach Angaben der Immobiliengesellschaft Jagdfeld stimmten zwar 86 Prozent der Gesellschafter für einen Verkauf. Diese repräsentierten allerdings nur 71,04 Prozent des Kapitals. Erforderlich gewesen wären mindestens 75 Prozent.

Das Adlon gehört zum Fundus-Fonds 31, der von Jagdfeld gemanagt wird. In den Fonds sind nach Unternehmensangaben rund 4.000 Gesellschafter investiert, überwiegend Privatanleger:innen. Viele von ihnen seien inzwischen in einem Alter, in dem sie ihre Anteile verkaufen wollten. Jagdfeld will den Verkauf deshalb weiterverfolgen und bezeichnete das Abstimmungsergebnis als überwältigendes Mandat, erneut einen Verkauf anzugehen.

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Kritik an Adlon-Verkaufsbedingungen

Vor allem größere Gesellschafter:innen hatten sich gegen den Verkauf ausgesprochen. Kritik gab es unter anderem an der Erfolgsbeteiligung für Jagdfeld. Das Unternehmen soll bei einem Verkaufspreis von mehr als 310 Millionen Euro unter anderem 20 Prozent des darüber hinausgehenden Erlöses erhalten. Als Mindestverkaufspreis waren 280 Millionen Euro vorgesehen.

Wann und ob das Adlon nun doch verkauft wird, ist offen. Das traditionsreiche Hotel wurde vor fast 120 Jahren von Lorenz Adlon gegründet. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es in den 1990er-Jahren nach den Originalplänen neu aufgebaut und 1997 wiedereröffnet. Heute wird das Hotel von der Luxushotelgruppe Kempinski betrieben. Der Pachtvertrag läuft noch bis Ende 2032 und bleibt von einem möglichen Verkauf unberührt.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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