Onlinespiel

Horrorgame "Five Nights at Epstein’s" schockiert Eltern und Schulen

Veröffentlicht:

von Max Strumberger

:newstime

Melania Trump bestreitet Verbindung zu Epstein

Videoclip • 58 Sek • Ab 12


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Ein neues Horrorspiel sorgt für Unruhe an US-Schulen: "Five Nights at Epstein’s" basiert auf der Geschichte des realen Sexualverbrechers. Eltern und Pädagog:innen warnen vor einer gefährlichen Verharmlosung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf Schulhöfen und in Klassenzimmern kursiert ein makabres Game.

  • Es lässt Kinder in die Rolle fiktiver Missbrauchsopfer schlüpfen.

  • Expert:innen fürchten, dass Jugendliche so den Bezug zu realer Gewalt verlieren.

Ein neues Online-Horrorspiel sorgt in US-Klassenzimmern für Unruhe: "Five Nights at Epstein’s". Angelehnt an die Erfolgsreihe Five Nights at Freddy’s schlüpfen Spieler in die Rolle vermeintlicher Missbrauchsopfer auf der Insel des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Ziel ist es, fünf Nächte lang unentdeckt zu bleiben und Übergriffen zu entgehen.

Woher das Spiel genau stammt, ist bislang unklar. Laut der Journalistin Alexandra Levine tauchten erste Versionen auf, als das US-Justizministerium weitere Epstein-Akten veröffentlichte. Zuvor hatten bereits Ableger wie "Five Nights at Diddy’s" zum Gerichtsverfahren gegen Musikproduzent Sean Combs für Aufmerksamkeit gesorgt. Nun setzt die Epstein-Variante auf eine noch deutlich düsterere Symbolik.

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Kinder spielen "Five Nights at Epstein’s" im Unterricht

Den rasanten Erfolg verdankt das Spiel vor allem den sozialen Netzwerken. Auf TikTok, Instagram und YouTube kursieren Videos von Schülern, die "Five Nights at Epstein’s" im Unterricht spielen – teils auf schulischen Laptops. Manche Clips bieten sogar Anleitungen, wie sich Sperren auf Schulnetzwerken umgehen lassen. Einige dieser Videos verzeichnen bereits Millionen Aufrufe.

Auch in den News:

Warnung vor schleichender Desensibilisierung

Eltern und Pädagog:innen zeigen sich alarmiert. Sie fürchten weniger explizite Gewaltdarstellungen als eine schleichende Desensibilisierung gegenüber sexualisierter Gewalt und realen Verbrechen. Das Spiel sei mehr unheimlich als explizit, berichtet Levine: Im Hintergrund seien etwa Kinderstimmen zu hören, während grafisch wenig zu sehen ist. Gerade diese scheinbare Harmlosigkeit könne Kinder abstumpfen lassen und Betroffene entmenschlichen, warnen Kritiker:innen.


Verwendete Quellen:

NPR

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