Tragisches Unglück
Deutscher Wanderer fällt 1.500 Meter: Tödlicher Sturz im Himalaya
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Leichtsinnige Alpentouristen bereiten Bergrettern Sorgen (12. Mai)
Videoclip • 01:25 Min • Ab 12
Der Abstieg hatte bereits begonnen. Doch bei der Rückkehr zum Camp fand der Bergführer einen deutschen Wanderer nicht mehr vor. Dieser war rund 1,5 Kilometer in die Tiefe gestürzt.
Die Klettertour eines deutschen Bergsteigers am Ama Dablam in Nepal endete mit einer Tragödie. Der 57-Jährige stürzte auf dem Rückweg vom Gipfel rund 1.500 Meter in den Tod – sein Leichnam wurde nach einer Suchaktion geborgen und per Hubschrauber in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu gebracht.
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Die Bergsteigergruppe befand sich bereits auf dem Abstieg vom 6.814 Meter hohen Gipfel, als das Unglück seinen Lauf nahm. Zuvor hatte sie den Ama Dablam am Sonntag (25. Oktober) erfolgreich bestiegen.
Der nepalesische Bergführer, der die Gruppe begleitete, hatte dem Deutschen ausdrücklich geraten, das Zelt im Hochlager auf etwa 6.100 Metern vorerst nicht zu verlassen – das Gelände sei vereist, die Sicherung noch nicht abgeschlossen. Als der Bergführer zurückkehrte, fehlte von dem Deutschen jede Spur. "Er ist 1.500 Meter tief gefallen", berichtet dieser.
Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt gut. Was den erfahrenen Bergsteiger dazu bewog, das Zelt zu verlassen, bleibt ungeklärt.
Unternehmer meldet sich aus Kathmandu
Gokul Thapa, Leiter des Trekking-Unternehmens Real Himalaya, bestätigte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) den Tod des Deutschen. Thapa betonte, den Verunglückten bereits seit Jahren zu kennen und für ihn zuvor mehrere Bergtouren organisiert zu haben. Er sprach aus Kathmandu, wohin der Tote zur Obduktion in ein Krankenhaus überführt wurde.
Unglück nahe des Mount Everest
Der Ama Dablam liegt in der Khumbu-Region Nepals, nur etwa 20 Kilometer vom Mount Everest entfernt – dem mit 8.849 Metern höchsten Berg der Erde. Er gilt unter Alpinist:innen als einer der technisch anspruchsvollsten Gipfel im Himalaya.
Erst wenige Tage zuvor, am vergangenen Freitag (23. Oktober), wurden in Nepal zwei japanische Bergsteiger tot aufgefunden, die seit dem 15. Oktober vermisst worden waren. Ihre Leichen entdeckte ein Suchtrupp am 7.140 Meter hohen Gangapurna West in der Annapurna-Region, nahe der Grenze zu Tibet.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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