Golla, Knorr und Co.

Handball-EM: Das verdienen unsere Profi-Spieler

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Deutsche Handballer überzeugen bei EM (25. Januar)

Videoclip • 01:25 Min • Ab 12


Nach dem Sieg gegen Norwegen am Samstag (22. Januar) hat Deutschland nun zwei Chancen, das Halbfinale zu erreichen. Wie viel Prämie gäbe es für den Titel? Und was verdient man eigentlich als Profi-Handballer?

Das Wichtigste in Kürze

  • Für den EM-Titel beim Turnier in Dänemark, Norwegen und Schweden würde das DHB-Team eine Prämie von bis zu insgesamt 600.000 Euro erhalten.

  • Dabei handelt es sich um eine Rekordprämie für eine Handball-Europameisterschaft – für den Gruppensieg gibt es bereits Geld.

  • Spitzenverdiener im DHB-Team ist wohl Torwart Andreas Wolff, Juri Knorr sollte mit seinem Wechsel nach Dänemark einen großen Gehaltssprung gemacht haben.

Für das heimische Handball-Team ist der Weg ins Halbfinale geebnet: am Montag (26. Januar, 20.30 Uhr) geht es gegen Weltmeister Dänemark und am Mittwoch (28. Januar, 18 Uhr) gegen Europameister Frankreich. Zwei Matchbälle für die DHB-Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason. Gewinnt sie eins der beiden Spiele, können die dann acht Punkte sie nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze verdrängen. Es reicht sogar, wenn beide Partien unentschieden ausgehen.

Der sportliche Erfolg würde sich für Johannes Golla, Juri Knorr und Co. auch finanziell auszahlen: Wird Deutschland am 1. Februar im dänischen Herning Europameister, addieren sich die Prämien für das Team nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) insgesamt auf bis zu 600.000 Euro. Noch nie gab es für einen EM-Sieg so viel Geld.


"Diese vom Präsidium bestätigte Prämienregelung verhandelte Sportvorstand Ingo Meckes mit dem Mannschaftsrat. Diesen bilden Kapitän Johannes Golla sowie Andreas Wolff und Julian Köster", heißt es vonseiten des DHB. Laut Meckes trage man mit der Summe der Wertigkeit der Europameisterschaft sowie der anspruchsvollen Vorrundengruppe mit Spielen gegen Österreich, Serbien und Spanien Rechnung.

Damit wurden die Prämien deutlich angehoben. Für den EM-Titel winken der Mannschaft 575.000 Euro, ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich die Auszahlung auf 600.000 Euro – und somit 30.000 Euro pro Spieler.

Die Silbermedaille wird mit 430.000 Euro vergütet, der dritte Platz ist 300.000 Euro wert. Für das aktuelle Etappenziel – den Einzug ins Halbfinale – gibt es 180.000 Euro (ab 19 eingesetzten Spielern maximal 190.000 Euro), für Platz fünf 100.000 Euro. Sicher haben die DHB-Spieler bereits die Prämie für den Gruppensieg: 50.000 Euro werden hierfür ausgeschüttet.

Die Gehälter der DHB-Stars

Doch was verdienen die Handballer in ihren Klubs? Unter den Teamkollegen war Keeper Andreas Wolff Anfang vergangenen Jahres der Topverdiener. Laut "Stern" erhält Deutschlands Nummer 1 im Tor beim THW Kiel 50.000 Euro brutto. Auf Platz zwei rangierte Kapitän Johannes Golla, der sein Geld noch bis Mitte des Jahres bei der SG Flensburg-Handewitt verdient, mit 48.000 Euro.

Timo Kastening landete Anfang 2025 mit 32.000 Euro auf dem dritten Platz, er spielt aktuell beim MT Melsungen, gefolgt von Julian Köster (VfL Gummersbach) mit 28.000 Euro. Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf) nahm 23.000 Euro pro Monat mit nach Hause.

Spielmacher Juri Knorr verdiente bei den Rhein-Neckar Löwen 2025 noch 28.000 Euro, seit seinem Wechsel zum dänischen Spitzenklub Aalborg Haandbold sollte der 25-Jährige jedoch zu Deutschlands Spitzenverdienern gehören.

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Verwendete Quellen

Sportschau.de: "Als Gruppenerster! Uscins-Gala sichert Hauptrunde"

RND: "So viel verdienen die deutschen Handballer bei einem EM-Sieg"

Handball World: "Rekordprämie für DHB-Team möglich"

Stern: "So viel Geld verdienen die deutschen Handballer bei ihren Klubs"

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