Unwetter-Gefahr
Warnung vor Hagel und Unwetter: Schwere Gewitter beenden Hitzerekord-Wochenende
Veröffentlicht:
von Emre Bölükbasi:newstime
Gewitter-Chaos nach Hitze-Wochenende
Videoclip • 01:26 Min • Ab 12
Nach der extremen Hitzewelle mit bis zu 41,7 Grad schlägt das Wetter in Deutschland dramatisch um – mit teils gefährlichen Folgen. Wo jetzt schwere Gewitter drohen.
Das Wichtigste in Kürze
Nach einer historischen Hitzewelle mit Rekordtemperaturen von bis zu 41,7 Grad werden Prognosen zufolge schwere Gewitterfronten über Deutschland rollen.
Der Deutsche Wetterdienst warnt im Süden und Osten des Landes vor akutem Unwetter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen.
Während die Temperaturen deutlich sinken, ist bei Blitzeinschlägen im Freien besondere Vorsicht geboten.
Die Abkühlung kommt mit Wucht: Nachdem Deutschland am Wochenende unter einer historischen Hitzeglocke ächzte und in Neißemünde an der polnischen Grenze der vorläufige Allzeit-Temperaturrekord von 41,7 Grad gemessen wurde, ziehen nun kräftige Gewitterfronten über das Land. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor schweren Unwettern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen – örtlich droht sogar extremes Unwetter.
Hagelgefahr in drei Bundesländern
Besonders betroffen sind der Süden und Osten Deutschlands, wo in der Nacht bereits erste Gewitter mit Unwetterpotenzial durchgezogen sind. Meteorolog:innen rechnen mit Niederschlagsmengen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen besteht akute Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Die Temperaturen fallen deutlich: Statt der extremen Hitze der Vortage werden heute nur noch 25 bis 29 Grad erwartet, lokal im Osten und Südosten bis maximal 32 Grad. Doch die Erleichterung hat ihren Preis – vom Niederrhein bis nach Schleswig-Holstein bleibt es bewölkt, vereinzelt sind Schauer möglich.
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Ein Hitzerekord nach dem anderen
Die vergangenen Tage hatten Deutschland eine Serie von Temperaturrekorden beschert: Binnen weniger Tage wurde die Bestmarke dreimal gebrochen – erst mit 41,3 Grad in Saarbrücken-Burbach am Freitag (26. Juni), dann 41,4 Grad am Samstag (27. Juni) an derselben Station und schließlich 41,5 Grad in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt. Die folgende Nacht war nach vorläufigen DWD-Angaben die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen: Im ostsächsischen Kubschütz sank die Temperatur nicht unter 29,4 Grad.
Was tun bei plötzlichem Gewitter?
Wer bei Gewitter im Freien überrascht wird, sollte umgehend Schutz suchen. Sind es zehn Sekunden oder weniger zwischen Blitz und Donner, besteht laut Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) akute Lebensgefahr. Expert:innen raten, in die Hocke zu gehen, die Füße eng zusammenzustellen und Abstand zu Bäumen, Masten und Gewässern zu halten.
Für die kommenden Tage bleibt das Wetter unbeständig: Am Dienstag (30. Juni) entwickeln sich erneut örtliche Schauer und Gewitter bei Temperaturen zwischen 25 und 29 Grad. In der Nacht zum Mittwoch (1. Juli) sind regional wieder kräftige Gewitter mit Starkregen möglich.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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