Neue Extragebühr
Grand Canyon und Yellowstone: US-Nationalparks werden für Ausländer 100 Dollar teurer
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von dpaDer Blick auf den Grand Canyon wird für Tourist:innen aus dem Ausland teurer.
Bild: Alex Brandon/AP/dpa
Ein Trump-Dekret sorgt dafür, dass Tourist:innen in Zukunft tiefer in die Tasche greifen müssen. Welche Parks betroffen sind und wer günstiger wegkommt.
Der Grand Canyon, der Yellowstone oder der Yosemite Nationalpark - ausländische Tourist:innen müssen im kommenden Jahr in den USA deutlich mehr für einen Besuch der großen Parks zahlen. Das gaben das Innenministerium und die Nationalparkverwaltung bekannt.
Ab Januar fällt demnach bei einem Besuch der elf beliebtesten Nationalparks pro Person eine Extragebühr von 100 US-Dollar (aktuell 86 Euro) zusätzlich zum normalen Eintritt an.
Jahrespass wohl für viele günstigere Alternative
Wie eine Sprecherin des Innenministeriums erklärte, gilt die Zusatzgebühr nicht für Kinder, sie greift erst ab 16 Jahren. Der normale Eintritt für einen Nationalpark beträgt demnach im Schnitt etwa 35 Dollar pro Auto. Alternativ dazu können ausländische Besucher auch einen Jahrespass für 250 Dollar erwerben. Der gelte für alle Passagier:innen im Auto, erklärte sie. Wer aber in einem Bus reise oder zu Fuß ankomme, müsse auf jeden Fall die 100 Dollar zahlen.
Damit werde ein Dekret von US-Präsident Donald Trump vom vergangenen Juli umgesetzt, hieß es. Er hatte die Ankündigung damals mit seinem Slogan "America first" verbunden, wonach die Vereinigten Staaten und die Amerikaner:innen immer an erster Stelle stehen sollten.
Für US-Staatsbürger:innen und Menschen mit permanenter Aufenthaltsgenehmigung in den USA wird der Jahrespass für die Nationalparks ab Januar nur 80 US-Dollar kosten. Innenminister Doug Burgum erklärte, mit den neuen Regeln werde der günstige Zugang für US-Steuerzahler:innen gesichert und internationale Besucher:innen trügen damit auf faire Weise dazu bei, die Parks zu erhalten und für die nächsten Generationen zu verbessern.
Diese Parks sind von der Zusatzgebühr betroffen
Betroffen sind demnach viele Nationalparks, die zu den beliebtesten bei Touristen zählen: Acadia National Park, Bryce Canyon National Park, Everglades National Park, Glacier National Park, Grand Canyon National Park, Grand Teton National Park, Rocky Mountain National Park, Sequoia & Kings Canyon National Parks, Yellowstone National Park, Yosemite National Parks und Zion National Park.
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