Hessen

Frankfurt am Main: Patient nach Malaria-Infektion gestorben

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Malaria-Alarm am Frankfurter Flughafen

Videoclip • 01:17 Min • Ab 12


Nachdem sich in Frankfurt am Main zwei Personen mit Malaria infiziert haben, ist eine von ihnen gestorben. Das Gesundheitsamt mahnt zur Wachsamkeit.

Eine der beiden Personen, die sich in Frankfurt-Schwanheim mit Malaria infiziert hatten, ist gestorben. Das teilten das Gesundheitsamt und die Universitätsmedizin der Stadt am Donnerstag mit. Beide Erkrankten wohnen in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Flughafen. Sie haben sich mit dem Erreger infiziert, obwohl sie zuvor kein Malaria-Gebiet bereist hatten und nicht am Flughafen arbeiten oder sich dort aufgehalten hatten.

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Appell an medizinisches Personal

Die Fälle waren Anfang der Woche gemeldet worden. Seither sind dem Gesundheitsamt keine weiteren bekannt geworden. Die Behörde bittet Ärzt:innen bei unklarem Fieber auch dann eine Malariaerkrankung in Betracht zu ziehen, wenn die Patient:innen nicht in einem Endemiegebiet waren. Das gelte besonders für Menschen, die am Flughafen oder in dessen Umfeld arbeiten, sich dort aufhalten oder in der Nähe wohnen. Wer im Flughafenumfeld lebt oder arbeitet und entsprechende Beschwerden hat, solle ärztlichen Rat einholen und auf den Wohnort hinweisen.

Zuvor waren bereits sechs Menschen erkrankt, die sich beruflich am Frankfurter Flughafen aufgehalten hatten – fünf davon Anfang Juli, eine weitere Person Mitte August. Zwei dieser Erkrankungen verliefen tödlich. Auch bei ihnen lagen weder eine Reise in ein Risikogebiet noch eine Bluttransfusion vor.


Verwendete Quellen:

Gesundheitsamt Frankfurt am Main

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