Drei Monate nach tragischem Tod
Felix Baumgartner: Unglücksursache ermittelt
Veröffentlicht:
von Max Strumberger:newstime
Tod von Baumgartner: Das führte zu Absturz
Videoclip • 57 Sek • Ab 12
Drei Monate nach dem tragischen Absturz des Extremsportlers Felix Baumgartner an der italienischen Adriaküste steht die Ursache fest: menschliches Versagen.
Das Wichtigste in Kürze
Die Ursache für den tödlichen Absturz von Felix Baumgartner ist geklärt.
Ein Steuerfehler führte zur fatalen Sturzspirale, wie die Staatsanwaltschaft in Fermo mitteilte.
Der Gleitschirm war in einwandfreiem Zustand, doch menschliches Versagen wurde Baumgartner zum Verhängnis.
Knapp drei Monate nach dem tragischen Tod von Felix Baumgartner an der italienischen Adriaküste steht die Ursache fest: menschliches Versagen. Laut Staatsanwaltschaft Fermo war der motorisierte Gleitschirm des Extremsportlers technisch einwandfrei. Doch eine Sturzspirale, die Baumgartner nicht mehr kontrollieren konnte, führte zum Absturz. Der Rettungsschirm wurde erst kurz vor dem Aufprall ausgelöst – zu spät, um sein Leben zu retten.
Ein technisches Gutachten ergab, dass Baumgartner während der Spirale nicht die "vorgesehene Technik zur Wiederherstellung einer stabilen Fluglage" anwendete., teilte Staatsanwalt Raffaelle Iannella mit. Ein kräftiges Ziehen an der rechten Steuerleine hätte den Absturz möglicherweise verhindern können. Doch der Kontrollverlust war letztlich fatal. Die Staatsanwaltschaft plant nun, das Verfahren einzustellen, da kein Fremdverschulden vorliegt.
Stratosphärensprung machte Baumgartner weltberühmt
Der Unfall ereignete sich am 17. Juli nahe Porto Sant’Elpidio, wo Baumgartner mit seiner Lebensgefährtin Urlaub machte. Beim Absturz prallte er gegen eine Holzhütte in einer Ferienanlage. Trotz sofortiger Reanimationsversuche konnte der 56-Jährige nicht gerettet werden. Zunächst war ein Schwächeanfall als mögliche Ursache vermutet worden, doch das Gutachten widerlegt diese Theorie.
2012 schrieb er mit seinem Stratosphärensprung aus 39 Kilometern Höhe Geschichte. Millionen Menschen verfolgten live, wie er mit über 1.300 Stundenkilometern Richtung Erde raste und dabei mehrere Rekorde brach. Sein Tod markiert das tragische Ende einer Karriere, die von waghalsigen Abenteuern geprägt war.
Privat war Baumgartner nicht unumstritten. Seine Nähe zur FPÖ und zur rechtsextremen Identitären Bewegung sorgte immer wieder für Kritik. Auch seine Ansichten zu Frauenrechten und Corona-Impfungen stießen auf Ablehnung. Diese Kontroversen warfen einen Schatten auf die öffentliche Wahrnehmung des Sportlers.
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