Digitale Panne?
Falscher Epstein-Todestag in Akten entdeckt – Spekulationen gehen viral
Aktualisiert:
von Emre BölükbasiEin Dokument in den veröffentlichten Epstein-Akten zeigt offenbar den falschen Todestag des Sexualstraftäters – und befeuert Gerüchte über Unklarheiten rund um seinen Suizid.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Aktenfund sorgt erneut für Aufregung um Jeffrey Epsteins Tod.
Ein mutmaßlicher Mitteilungsentwurf zeigt den falschen Todestag – offiziell starb er einen Tag später.
Der Entwurf unterscheidet sich nur minimal von der veröffentlichten Mitteilung.
In den öffentlich zugänglichen Akten des US-Justizministeriums ist ein Dokument aufgetaucht, das erneut Fragen zum Tod des Sexualstraftäters Jeffrey Epsteins aufwirft. Bei dem Dokument handelt es sich mutmaßlich um einen Entwurf der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft, in der Epsteins Suizid in seiner Gefängniszelle bekanntgegeben wurde.
Das brisante Detail: Im Briefkopf des Dokuments steht der 9. August 2019, während Epsteins offizielles Todesdatum der 10. August 2019 ist.
Hitzige Debatte im Netz
Inhaltlich unterscheiden sich der Entwurf und die tatsächlich veröffentlichte Mitteilung vom 10. August über Epsteins Tod kaum. Der Text nennt Epstein als leblos in seiner Zelle aufgefunden, erwähnt wird aber in der endgültigen Fassung noch explizit ein "offensichtlicher Suizid".
Die kleine Abweichung hat in den sozialen Medien für Aufsehen gesorgt und die ohnehin hitzige Diskussion um Epsteins Tod neu angefacht. Seit Jahren kursieren Spekulationen über die Umstände seines Suizids. Mit dem neuen Fund in den Akten wächst die öffentliche Aufmerksamkeit erneut, ohne dass bislang neue Erkenntnisse über tatsächliche Unregelmäßigkeiten vorliegen.
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Missbrauchsring und prominente Kontakte
Epstein war ein US-Multimillionär, der jahrelang einen Missbrauchsring betrieben hatte, dem Dutzende junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Über mehrere Jahre hinweg soll Epstein minderjährige Mädchen in New York und Florida selbst missbraucht haben. Er starb 2019 im Alter von 66 Jahren in Haft, bevor es zu einer möglichen weiteren Verurteilung kommen konnte.
Die letzten Epstein-Files wurden Ende Januar 2026 vom US-Justizministerium veröffentlicht und enthielten mehr als drei Millionen Seiten an Dokumenten, Tausende Videos und über 100.000 Fotos. Diese Veröffentlichung sorgte für Aufsehen wegen enthaltener E-Mail-Korrespondenzen mit prominenten Personen wie Elon Musk und dem britischen Ex-Prinz Andrew.
Solltest du selbst suizidale Gedanken haben oder hast du diese bei einem Angehörigen oder Bekannten festgestellt, bietet die Telefonseelsorge Hilfe. Anonyme Beratung erhältst du rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter "telefonseelsorge.de."
Auch in den News:
Verwendete Quellen:
US-Justizministerium: Mutmaßlicher Entwurf zur Mitteilung über Epsteins Tod
US-Justizministerium: Statement Of Manhattan U.S. Attorney On The Death Of Defendant Jeffrey Epstein
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