Schweres Unglück
Sechsjährige stürzt in Essen aus drittem Stock – Kind schwebt in Lebensgefahr
Veröffentlicht:
von Nadine von Parseval:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Ein tragischer Unfall erschüttert Essen. Ein sechsjähriges Mädchen ist aus einem Fenster im dritten Stock eines Wohnhauses gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Während die Polizei den genauen Hergang untersucht, warnt die Feuerwehr eindringlich vor den Gefahren offener Fenster in Wohnungen mit Kindern.
Das Wichtigste in Kürze
Ein sechsjähriges Mädchen ist in Essen aus einem Fenster im dritten Stock gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden.
Das Kind wurde noch am Unfallort notärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei ermittelt zur Ursache des Unglücks, während die Feuerwehr vor Fensterstürzen warnt.
Ein sechsjähriges Mädchen ist am Sonntagmittag (28. Juni) in Essen aus einem Fenster im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses gestürzt. Einsatzkräfte fanden das Kind schwerst verletzt vor dem Gebäude. Nach Angaben der Polizei schwebt das Mädchen weiterhin in Lebensgefahr.
Notarzt versorgt Kind noch am Unfallort
Die Feuerwehr leitete sofort lebensrettende Maßnahmen ein. Ein Notarzt intubierte und beatmete das Kind noch am Unglücksort, bevor es in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dort kämpfen die Ärzt:innen weiter um das Leben der Sechsjährigen.
Polizei sucht nach der Ursache
Wie es zu dem Sturz kommen konnte, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Überlegungen könnte das Fenster wegen der hohen Temperaturen am Wochenende geöffnet gewesen sein. Ob dies tatsächlich eine Rolle spielte, müssen die Ermittlungen zeigen.
Nach dem tragischen Unfall mahnt die Feuerwehr zu besonderer Vorsicht. Gerade in den Sommermonaten könne bereits ein kurzer Moment der Unachtsamkeit schwerwiegende Folgen haben.
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Feuerwehrsprecher Christian Schmücker appellierte an Eltern und Erziehungsberechtigte, Fenster und Balkontüren in Anwesenheit von Kindern stets zu sichern.
Außerdem sollten "Kletterhilfen" wie Stühle, Betten, Sofas oder Tische nicht unmittelbar vor Fenstern stehen, damit Kinder nicht unbemerkt hinaufklettern können.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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