Wetterumschwung

Erst über 30 Grad, dann Temperatursturz: Deutschland kühlt ab

Veröffentlicht:

von Nadine von Parseval

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Wie der Deutsche Wetterdienst das Wetter berechnet

Videoclip • 01:15 Min • Ab 12


Sommerhitze, Gewitter und schließlich deutlich kühlere Temperaturen: Deutschland erlebt in den kommenden Tagen einen markanten Wetterwechsel. Während im Süden zunächst noch mehr als 30 Grad möglich sind, zieht von Nordwesten eine Kaltfront heran. Mit ihr kommen Regen, Gewitter und stürmische Böen.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Teilen Deutschlands steigen die Temperaturen noch einmal über 30 Grad.

  • Eine Kaltfront bringt anschließend Regen, Gewitter und stürmische Böen.

  • Zur Wochenmitte wird es in weiten Teilen des Landes deutlich kühler.

Deutschland bekommt zum Start in die neue Septemberwoche noch einmal einen kräftigen Schub Sommerwärme. Vor allem im Süden und Südwesten steigen die Temperaturen auf hochsommerliche Werte.

Doch lange hält das warme Wetter nicht mehr an. Von Nordwesten nähert sich eine Kaltfront und leitet einen deutlichen Wetterumschwung ein. Auf Hitze folgen Regen, Gewitter und schließlich deutlich niedrigere Temperaturen.

Im Süden wird es noch einmal richtig heiß

Während es im Norden bereits etwas kühler bleibt, erreicht die sehr warme Luft vor allem den Süden Deutschlands. Dort sind örtlich Temperaturen von mehr als 30 Grad möglich. Auch am Dienstag bleibt es in einigen Regionen zunächst sommerlich bis heiß.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet beispielsweise in Stuttgart, Karlsruhe, Nürnberg, Regensburg, Augsburg und München mit Höchstwerten von bis zu 32 Grad. Gleichzeitig zeigt sich im Nordwesten bereits ein ganz anderes Wetterbild. Dort macht sich die herannahende Kaltfront mit mehr Wolken und Regen bemerkbar.


Kaltfront bringt den Wetterwechsel

Hinter der sommerlichen Wärme steckt eine südwestliche Strömung, die noch einmal sehr warme, aber zunehmend feuchte Luft nach Deutschland transportiert. Der Hochdruckeinfluss lässt jedoch nach. Von Westen können sich Tiefausläufer durchsetzen, eine erste Kaltfront erreicht den Nordwesten.

Damit steigt auch das Gewitterrisiko. Schon am Montag sind vor allem ausgehend von den süddeutschen Mittelgebirgen örtlich kräftige Gewitter möglich. Dabei können Starkregen, Hagel und stürmische Böen oder Sturmböen auftreten.


Am Dienstag drohen weitere Gewitter

Am Dienstag setzt sich der Wetterwechsel fort. Im Nordosten können einzelne kräftige Gewitter entstehen. Zum Abend nimmt auch im Südwesten die Gewittergefahr zu.

Der DWD erwartet dabei örtlich Starkregen und stürmische Böen. In Süddeutschland können zudem lokal Hagel sowie kräftige Niederschläge auftreten. In der Nacht zum Mittwoch greift die Kaltfront weiter durch. Damit endet die hochsommerliche Wetterphase zunehmend.

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Temperaturen gehen deutlich zurück

Zur Wochenmitte zeigt sich der Wetterumschwung schließlich auch auf dem Thermometer. Am Mittwoch liegen die Höchstwerte in vielen Regionen nur noch um 18 bis 20 Grad. Dazu fällt gebietsweise Regen. Während sich die Sonne zwischendurch wieder zeigen kann, bleibt das Wetter insgesamt wechselhafter als zu Wochenbeginn.

Der Unterschied fällt damit deutlich aus: Wo zu Beginn der Woche noch mehr als 30 Grad erreicht werden, liegen die Temperaturen wenige Tage später teilweise mehr als zehn Grad niedriger. Der Spätsommer legt damit erst einmal eine Pause ein. Statt Hitze bestimmen zunehmend Wolken, Regen und kühlere Luft das Wetter in Deutschland.


Verwendete Quellen:

t-online: "Das Wetter kippt komplett"

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