Ersatzfreiheitsstrafe

Ehrlicher Mann weist Polizei auf Haftbefehl hin – und kommt hinter Gitter

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:newstime

So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


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Mit einer ungewöhnlich ehrlichen Aktion hat ein Mann in Konstanz seine eigene Festnahme ausgelöst. Der 58-Jährige sprach die Polizei an und fragte nach einem möglichen Haftbefehl gegen ihn. Kurz darauf klickten die Handschellen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Mann war 2024 wegen Sachbeschädigung verurteilt worden.

  • Die offene Geldstrafe lag im unteren vierstelligen Bereich.

  • Der 58-Jährige muss jetzt für 20 Tage in Haft.

Wie die Bundespolizei mitteilte, wandte sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Mann vor dem Bahnhof in Konstanz (Baden-Württemberg) an die Beamt:innen und erzählte ihnen, dass gegen ihn möglicherweise ein offener Haftbefehl vorliege. Eine Überprüfung bestätigte den Verdacht: Tatsächlich wurde der 58-Jährige per Fahndung gesucht.


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Geldstrafe nicht bezahlt

Der Mann war im Jahr 2024 wegen Sachbeschädigung verurteilt worden. Die dabei verhängte Geldstrafe hatte er allerdings heute nicht beglichen. Auch bei der Kontrolle am Bahnhof konnte er den ausstehenden Betrag im unteren vierstelligen Bereich nicht bezahlen. Deshalb musste der Mann die Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen antreten. Er wurde noch in derselben Nacht in eine Justizvollzugsanstalt in Baden-Württemberg gebracht.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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