Schneefall und gefrierender Regen

DWD warnt vor gefährlichem Glatteis: Diese Bundesländer sind betroffen

Veröffentlicht:

von Jana Wejkum

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Schnee- und Glatteis erwartet: Hier wird's gefährlich

Videoclip • 01:18 Min • Ab 12


In den östlichen Bundesländern ist laut Deutschem Wetterdienst Vorsicht im Straßenverkehr angesagt. Im Norden wird hingegen Neuschnee erwartet. So ist die Wetterlage am Donnerstag.

Schnee und Glätte hatten in den vergangenen Tagen Teile von Deutschland fest im Griff – und es nimmt kein Ende. Vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag (5. Februar) Glätte durch gefrierenden Regen. Auf Straßen und Schienen muss mit Behinderungen gerechnet werden. Im Berliner U-Bahnnetz kam es am Morgen bereits zu Verzögerungen: Die Linien U2 und U3 sind wegen Witterungseinflüssen den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zufolge teilweise unterbrochen.

Bis zum Morgen galten für Teile von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Berlin amtliche Unwetterwarnungen. Aufgrund der Wetterlage sollten die Menschen Aufenthalte im Freien und Autofahrten, wenn möglich, vermeiden. Auch andere Teile Deutschlands haben mit Glatteis zu kämpfen: Wegen des Winterwetters fällt in manchen Schulen in Niedersachsen der Präsenzunterricht aus.

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DWD: Unwettergefahr im Osten

Auch im Laufe des Tages erwartet der DWD im Osten gebietsweise Gefahr von Glatteis durch gefrierenden Regen – örtlich gilt deswegen eine Unwetterwarnung. Schnee soll es hingegen vor allem im Norden geben: Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sind betroffen. Es werden zwischen einem und fünf Zentimetern Neuschnee erwartet.

Dabei herrschen frostige minus drei bis plus zwei Grad im Osten und Nordosten. Im Südwesten und Westen ist es weiterhin deutlich wärmer: Hier werden bis zu acht Grad erwartet. Bereits in den vergangenen Tagen war die Wetterlage in Deutschland sehr unterschiedlich: Frost im Nordosten mit Minusgraden, teils zweistellige Temperaturen im Westen, Südwesten und am zeitweise föhnigen Alpenrand.

Schnee und spiegelglatte Straßen hatten bereits in der Nacht zum Mittwoch (4. Februar) und dann tagsüber in vielen Teilen Deutschlands Unfälle, Staus, Unterrichtsausfälle und Probleme im Bahnverkehr verursacht.

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Großwetterlage sorgt für Glatteisrisiko

Die seit Wochen anhaltende Großwetterlage in Europa ist laut DWD Ursache für die Glatteisgefahr: Im Norden und Osten Europas liegt ein Hochdruckgebiet, im Westen und Süden ein Tiefdruckgebiet. Aus dem Hochdruckgebiet fließe am Boden kalte Luft aus Ost- und Norddeutschland, in der Höhe dagegen milde und feuchte Luft, die auch Niederschläge mit sich bringe. "Diese Kombination bringt eben die Gefahr von Glatteis", erklärt ein Meteorologe gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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