Feuer an Umspannwerk
Großbrand am GSI in Darmstadt – Sprecherin: Situation war "dramatisch"
Aktualisiert:
von dpaDie Rauchsäule des Brandes auf dem Gelände des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung ist weithin zu sehen.
Bild: Mike Seeboth/dpa
Am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt kämpft die Feuerwehr gegen die Flammen. Aufgrund von Brandgasen wurde die Bevölkerung gewarnt.
Das Wichtigste in Kürze
Auf dem Gelände des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt ist am Donnerstagmorgen (5. Februar) ein Feuer ausgebrochen.
Die Flammen haben einen hohen Schaden hinterlassen.
Es gibt keine Verletzten, die Feuerwehr führt einen umfangreichen Einsatz durch.
Ein Großbrand hat am frühen Donnerstagmorgen (5. Februar) auf dem Gelände des renommierten GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt erheblichen Sachschaden verursacht. Das Feuer brach gegen 6:30 Uhr aus bislang unbekannter Ursache in einer elektrischen Anlage eines Industriegebäudes aus.
Keine Verletzten – Umfangreicher Feuerwehreinsatz
Bei dem ausgedehnten Brandereignis wurden nach ersten Angaben der Feuerwehr glücklicherweise keine Personen verletzt. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot an. Insgesamt 160 Feuerwehrleute aus Darmstadt, den benachbarten Landkreisen sowie mehrere Werkfeuerwehren waren an den Löscharbeiten beteiligt.
Christian Wagner von der Feuerwehr Darmstadt bezeichnete den Vorfall als "ausgedehntes Brandereignis" und verwies auf anstehende polizeiliche Ermittlungen zur Brandursache. Die Brandbekämpfung wird voraussichtlich bis in die späten Abendstunden andauern.
Forschungsanlagen nicht betroffen
Das GSI Helmholtzzentrum ist international bekannt für seine Beschleunigeranlage für Ionen, die für Experimente zur Erforschung des Aufbaus der Materie und der Entwicklung des Universums genutzt wird. Nach Auskunft des Forschungszentrums ist weder die bestehende noch die im Bau befindliche neue Anlage von dem Brand betroffen.
Das Feuer beschränkte sich auf eine elektrische Anlage in einem Industriegebäude. Die Feuerwehr hatte zunächst von einem Brand in einem Umspannwerk berichtet. Das im Bau befindliche neue Forschungsprojekt gilt als eines der größten Forschungsvorhaben der Welt, in das mehrere Milliarden Euro investiert werden.
Sprecherin bezeichnet Situation als "dramatisch"
Eine Sprecherin des Forschungszentrums beschrieb die Situation als "dramatisch". Der Werkschutz habe das Gelände vollständig geräumt und alle Mitarbeiter:innen hätten den Ort verlassen müssen. Zum genauen Ausmaß des Schadens liegen derzeit noch keine Angaben vor.
Auch in den News:
Bevölkerung vor Brandgasen gewarnt
Die Bevölkerung in einem größeren Umkreis wurde vor möglichen Brandgasen gewarnt. Die Anwohner:innen wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzustellen. Die Warnungen vor Geruchsbelästigung galten auch für das fast 30 Kilometer entfernte Kelsterbach.
Mehrere Fahrzeuge zur Gefahrstoffmessung waren im Einsatz. Bislang konnten jedoch keine Gefahrstoffe in der Luft nachgewiesen werden.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen
Nachrichtenagentur dpa
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