Preisträgerin 2026
Georg-Büchner-Preis geht an Autorin Christine Wunnicke – Preisverleihung ist im Oktober
Veröffentlicht:
von Jacqueline Bittl:newstime
Das sind die neuesten Buch-Trends (19. März)
Videoclip • 01:39 Min • Ab 12
Die Schriftstellerin Christine Wunnicke ist Georg-Büchner-Preisträgerin 2026. Dies teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt mit.
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt gab am Donnerstag (09. Juli) bekannt, dass die Schriftstellerin Christine Wunnicke in diesem Jahr mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde. Die Preisverleihung findet nach Angaben einer Sprecherin am 24. Oktober im Staatstheater in Darmstadt statt.
Der seit 1951 vergebene und mit 50.000 Euro dotierte Preis zählt zu den wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Namensgeber ist der Dramatiker und Revolutionär Georg Büchner ("Woyzeck"). Er wurde 1813 im Großherzogtum Hessen geboren und starb 1837 in Zürich.
Auch in den News:
Autorin Christine Wunnicke
Die Auszeichnung für den besten deutschsprachigen Roman wird seit 2005 von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels verliehen.
Bild: Arne Dedert/dpa
Ausgezeichnete Werke haben laut Jury Anteil an der Gestaltung der deutschen Kultur
Die Akademie vergibt den Preis an Schriftsteller:innen, die in deutscher Sprache schreiben. Die Preisträger:innen müssen "durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervortreten" und "an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben", heißt es in der Satzung. Der Preis wird vom Bund, dem Land Hessen und der Stadt Darmstadt finanziert.
Letztes Jahr wurde Autorin Ursula Krechel ausgezeichnet, die Jury begründete ihre Entscheidung damals so: "Mit ihr zeichnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung eine Autorin aus, die in ihren Gedichten, Theaterstücken, Hörspielen, Romanen und Essays den Verheerungen der deutschen Geschichte und Verhärtungen der Gegenwart die Kraft ihrer Literatur entgegensetzt."
Zu den bisherigen Preisträgern gehören Max Frisch (1958), Günter Grass (1965) und Heinrich Böll (1967) sowie zuletzt Terézia Mora, Lukas Bärfuss, Elke Erb, Clemens J. Setz und Oswald Egger.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Sicherheitspolitik
Pistorius kritisiert geplantes Bundeswehr-Aus an Berliner Schulen

Bahn-Panne
ICE überfüllt und verspätet: Dann verpasst Lokführer noch Halt in Fulda

Sturmtief wütet
Schule fällt aus, Flüge verspätet: Höchste Sturmwarnung für Mallorca ausgerufen

Regierungsbildung in Berlin
20 SPD-Bundestagsabgeordnete gegen Koalition mit Linkspartei

Öko-Test
Bio-Apfelessig im Öko-Test: Gute Produkte zum kleinen Preis

Union attackiert Berliner Linksbündnis
Söder beim Deutschlandtag: "Nach links braucht es eine Brandmauer"

