Bruder packt aus
Charles Spencer enthüllt Eklat mit König: Fiel dieser heikle Satz nach Dianas Tod?
Aktualisiert:
von Emre Bölükbasi:newstime
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Videoclip • 59 Sek • Ab 12
Dianas Bruder behauptet in seinem Buch über die Prinzessin, König Charles III. habe sich kurz nach ihrem Tod abfällig über sie geäußert. Der Palast reagiert ungewöhnlich scharf.
Fast drei Jahrzehnte nach dem tragischen Tod von Prinzessin Diana erschüttert eine neue Enthüllung das britische Königshaus. Charles Spencer, der Bruder der verstorbenen "Königin der Herzen", legt in der Biografie "Swan Song. Diana, meine Schwester" brisante Behauptungen vor, die König Charles III. in ein äußerst ungünstiges Licht rücken. Das Buch soll am Dienstag (22. September) erscheinen.
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"Wir werden sie früh genug vergessen!"
Im Zentrum der Vorwürfe steht ein Telefonat rund um Dianas Beerdigung im Jahr 1997. Charles Spencer schildert, wie der damalige Thronfolger außer sich geraten sei. Grund war Spencers Annahme, dass Diana nicht gewollt hätte, dass ihre Söhne William (damals 15) und Harry (damals 12) beim Trauerzug mitlaufen.
Was dann folgte, beschreibt Spencer als Moment enthemmter Verachtung: "Dann hielt er inne. Ich nahm an, die Pause signalisierte eine Anstrengung, sich unter Kontrolle zu bringen, aber dann entfesselte er am Telefon das, was ich immer für seine angestaute Verachtung für Diana gehalten habe, und sein Entsetzen darüber, dass die Welt von ihrem Tod so überwältigt war", schreibt der Earl. Prinz Charles habe ihm gesagt, er solle beruhigt sein – und dann den Satz fallen lassen: "Wir werden sie früh genug vergessen!"
Nach den schweren Vorwürfen von Lady Dianas Bruder (nicht im Bild) reagierte der Palast mit einer harschen Erklärung. (Archivbild)
Bild: REUTERS
Harsche Reaktion aus dem Palast
Der Buckingham-Palast reagierte am Mittwochabend (16. September) mit einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme. Man sei sich bewusst, "dass der Schmerz geschwisterlicher Trauer den Verstand vernebeln, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und die Erinnerung auf Weisen färben kann, die andere selbst viele Jahre nach einem solchen Verlust nicht wiedererkennen".
Die Enthüllungen sorgen im Vereinigten Königreich für enorme Aufregung. Diana, die 1981 Charles geheiratet hatte und sich 1996 von ihm scheiden ließ, starb am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris nach einer Verfolgungsjagd mit Paparazzi. Bis heute gilt sie in der britischen Bevölkerung als unvergessene Ikone.
Charles Spencer begründet sein Buch damit, dass er seine "eigenen Gedanken und Erinnerungen ein für alle Mal selbst niederschreiben" wolle, statt sich "der unangenehmen Situation auszusetzen, die Meinungen anderer zu lesen", von denen viele "auf Unwahrheiten" beruhten.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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