Krieg gegen die Ukraine
Waldbrand in Tschernobyl: Angriff russischer Drohnen auf radioaktiv belastete Sperrzone
Veröffentlicht:
von dpa:newstime
Tschernobyl: 40 Jahre nach der Explosion (26. April)
Videoclip • 02:07 Min • Ab 12
Um das havarierte ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl erstreckt sich eine Sperrzone. Dort brennt es – ausgelöst durch russische Drohnen, wie ukrainische Behörden mitteilen.
Das Wichtigste in Kürze
In der Sperrzone um das ehemalige AKW Tschernobyl gibt es einen Waldbrand, die Brandfläche betreffe rund 1.100 Hektar.
Zwei russische Drohnen hatten den Brand ausgelöst, das Wetter und die drohende Minengefahr hatten eine Löschung erschwert.
Die Strahlenbelastung in der Sperrzone habe im Normbereich gelegen, teilte das ukrainische Innenministerium mit.
In der radioaktiv belasteten Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine ist ein Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer sei am Donnerstag (7. Mai) durch zwei russische Drohnen ausgelöst worden, teilte die Zonenverwaltung mit. Die Brandfläche werde auf mehr als 1.100 Hektar geschätzt.
Auch in den News:
Strahlenbelastung sei im Normbereich
Trockenes Wetter, starker Wind und Minengefahr erschweren demnach die Löscharbeiten. Das ukrainische Innenministerium teilte mit, dass die Strahlenbelastung am Vormittag im Normbereich gelegen habe.
Am 26. April 1986 war in der damaligen Sowjetrepublik Ukraine ein Test im AKW Tschernobyl außer Kontrolle geraten, und es trat der größte anzunehmende Unfall (GAU) ein. Radioaktive Wolken breiteten sich abgeschwächt bis nach Nord- und Westeuropa aus.
Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg.
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