Durchsuchung
Bombendrohung in Bremen: Einsatz am Hauptbahnhof beendet – was wir bisher wissen
Aktualisiert:
von Emre BölükbasiDie Polizei räumt den Bremer Hauptbahnhof.
Bild: Sina Schuldt/dpa
Der Bremer Hauptbahnhof wurde komplett gesperrt, Tausende Reisende saßen fest. Jetzt gibt es Entwarnung – doch das Chaos im Bahnverkehr bleibt.
Das Wichtigste in Kürze
Eine Bombendrohung legt den Bremer Hauptbahnhof lahm – alle Züge stehen still.
Hunderte Reisende warten draußen, während Polizei und Spürhunde das Gebäude durchsuchen.
Auch in Augsburg wurde der Bahnhof geräumt – gibt es einen Zusammenhang?
Nach einer Bombendrohung ist der Bremer Hauptbahnhof wieder für den Betrieb freigegeben. Der Einsatz sei beendet, es bestehe keine Gefahr mehr, teilte die Polizei mit. Eine Sprecherin erklärte, das Gebäude sei wieder uneingeschränkt zugänglich.
Zuvor hatte ein Spezialroboter der Bundespolizei einen verdächtigen Gegenstand auf einem Gleis untersucht und geröntgt. Die Ermittler:innen versuchen nun herauszufinden, wer hinter der Drohung steckt. Ein Anrufer hatte über den Zentralruf der Polizei gemeldet, im Hauptbahnhof sei Sprengstoff deponiert worden.
Erhebliche Verspätungen möglich
Die Beamt:innen durchkämmten deshalb das gesamte Areal, hatte ein Polizeisprecher erklärt. "Wir müssen uns ein Bild machen", sagte ein weiterer Sprecher. Über den Eingangsweg der Drohung und deren genauen Inhalt machte die Polizei keine Angaben. Die Absperrung auf der Seite zum Messegelände fiel deutlich großräumiger aus als stadteinwärts. Dort konzentrierten sich auch viele Feuerwehrkräfte.
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Die Bombendrohung und Absperrung führten zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr. Züge konnten den Bremer Hauptbahnhof zeitweise weder ansteuern noch verlassen. Nach der Freigabe rollte der Verkehr zwar wieder an, jedoch kam es zunächst zu massiven Verspätungen von bis zu zwei Stunden.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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