Wichtige Infos für Reisende

Reisewarnungen vom Auswärtigen Amt: Welche beliebten Urlaubsregionen jetzt betroffen sind

Aktualisiert:

von Benedikt Rammer

:newstime

Zehntausende Deutsche warten auf Ausreise

Videoclip • 01:31 Min • Ab 12


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Viele Länder sind aktuell von Reisewarnungen betroffen. Besonders die Lage im Nahen Osten und in Teilen Asiens sorgt für Sicherheitsbedenken. Hier erfährst du, welche Regionen du meiden solltest und worauf Reisende achten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Nahen Osten ist wegen Luftangriffen und Spannungen besonders von Reisewarnungen betroffen.

  • Teilreisewarnungen gelten für Thailand und die Philippinen aufgrund von Konflikten und Vulkangefahren.

  • Für Japan spricht das Auswärtige Amt eine Teilreisewarnung wegen des Erdbebens aus

Das Auswärtige Amt hat umfassende Reisewarnungen für zahlreiche Länder im Nahen Osten ausgesprochen. Betroffen sind unter anderem Israel, Iran, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere Staaten der Region. Als Hauptgrund nennt das Auswärtige Amt die anhaltenden Luftangriffe zwischen Israel, den USA und dem Iran sowie die damit verbundenen Gegenschläge auf mehrere Ziele. Auch Dubai, eines der beliebtesten Reiseziele in den Emiraten, steht unter Warnung.

Die Lufträume einiger Staaten wurden bereits gesperrt, weitere Einschränkungen könnten folgen. Reisende in der Region werden dringend dazu aufgefordert, sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts zu registrieren. Außerdem sollten Schutzräume aufgesucht und Sicherheitsanweisungen von Behörden strikt befolgt werden.

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Südostasien: Teilreisewarnungen für Thailand und die Philippinen

In Thailand gilt eine Teilreisewarnung für das Grenzgebiet zu Kambodscha sowie für einige Provinzen im Süden des Landes. Trotz eines Waffenstillstands bleiben die Regionen Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla besonders gefährlich. Militärische Auseinandersetzungen mit Verletzten und Toten kommen weiterhin vor. Auch Reisen zu den beliebten Inseln Ko Chang, Ko Mak und Ko Kut in der Provinz Trat sollten vermieden werden.

Die Philippinen stehen ebenfalls unter Beobachtung, insbesondere wegen der erhöhten Aktivität zweier Vulkane. Der Mayon-Vulkan in der Provinz Albay wurde auf Warnstufe 3 gesetzt – ein Ausbruch könnte innerhalb von Wochen erfolgen. Auch der Vulkan Kanlaon auf Negros zeigt besorgniserregende Aktivität, weshalb das Auswärtige Amt dringend empfiehlt, die Gefahrenzonen zu meiden und aktuelle Entwicklungen regelmäßig zu prüfen.

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Japan: Teilreisewarnung nach Erdbeben

Das Auswärtige Amt hat auch für Japan eine Teilreisewarnung ausgesprochen, nachdem am 20. April ein schweres Erdbeben die Nordostküste erschütterte. Eine Tsunami-Warnung wurde zwar am selben Abend aufgehoben und bisher keine schwere Schäden oder Todesopfer gemeldet. Dennoch weist die Japanische Meteorologische Behörde (JMA) aber nachdrücklich auf die Gefahr starker Folgebeben bis zum 27. April hin - die Wahrscheinlichkeit eines Bebens stärker als Magnitude 8 sei derzeit zehnfach erhöht.

Für Japan galt ohnehin eine Teilreisewarnung aufgrund des Kernkraftwerksunglücks in Fukushima Daiichi im Jahr 2011. Bestimmte Gebiete wie Futaba und Minamisōma wurden von der Regierung evakuiert und sollten nicht betreten werden. Trotz der allgemeinen Sicherheit in anderen Regionen bleibt Vorsicht in diesen Zonen oberstes Gebot.

Auswärtiges Amt: Reisewarnungen erst nehmen

Das Auswärtige Amt betont, dass Reisewarnungen nicht ignoriert werden sollten. Sie dienen dazu, Menschenleben zu schützen und auf akute Gefahren hinzuweisen. Informationen über die aktuelle Lage sollten stets überprüft werden, bevor Reisen gebucht oder angetreten werden.


Verwendete Quellen:

Auswärtiges Amt: "Aktuelle Reisewarnungen"

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