Hitze und Trockenheit

Bodensee-Pegel auf Jahrestief: Wasser soll noch weiter sinken

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Niedrigwasser bremst Wirtschaft aus (6. August)

Videoclip • 01:52 Min • Ab 12


Der Wasserpegel des Bodensees sinkt bereits seit Mitte Juni – und ein Ende ist nicht in Sicht. Vor allem der Vergleich zum Vorjahr macht das Ausmaß des Niedrigwassers deutlich.

Außergewöhnlich viele Hitzetage und Verdunstung, aber kaum Regen: Auch im Herbst zeigen sich noch die Auswirkungen des Hitzesommers im Südwesten. Der Pegelstand des Bodensees hat einen neuen Jahrestiefpunkt erreicht: Mit 2,58 Metern Höhe wurde am Dienstagmorgen (22. September) um kurz nach 7 Uhr am Pegel Konstanz der niedrigste Stand des laufenden Jahres gemessen.

Wie "Schwäbische.de" berichtet, war der Bodensee an dieser Stelle am Vortag noch zwei und in der Vorwoche noch sieben Zentimeter höher. Am Dienstagnachmittag um 14:30 Uhr wurden mit 2,59 Metern geringfügig mehr gemessen.

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Ein deutlich schärferer Kontrast zeigt sich im Vergleich zum Jahr 2025. Am 22. September des Vorjahres zeigte der Pegel 3,43 Meter an, berichtet "Schwäbische.de". Die Differenz von 85 Zentimetern offenbart die Ausmaße des aktuellen Niedrigwassers. Noch deutlicher fällt der Unterschied zum langjährigen Mittel (3,67 Meter) an diesem Kalendertag aus.

Pegel sinkt wohl noch weiter ab

Seitdem der Bodensee am 13. Juni mit 3,36 einen Jahreshöchstwert erreicht hatte, befindet sich der Pegel dauerhaft im Sinkflug. Der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg zufolge sinkt der Wasserstand voraussichtlich weiter. Falls es auch die kommenden zehn Tage keinen Niederschlag geben sollte, könnten Anfang Oktober Stände von bis zu etwa 2,45 Metern erreicht werden.


Verwendete Quellen:

Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg: "Pegel Konstanz/Bodensee"

Schwäbische.de: "Bodensee-Pegel sinkt auf neuen Tiefststand – und nähert sich langsam der Rekordmarke"

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