Vorsicht beim Schwimmen
"Bis zur Bewusstlosigkeit" DLRG warnt vor diesen Bade-Gefahren in der Hitze
Aktualisiert:
von Emre Bölükbasi:newstime
Viele Badeunfälle: DLRG warnt
Videoclip • 02:43 Min • Ab 12
Sonnige Tage locken ins Wasser – doch die Seen sind noch kalt. Die DLRG erklärt, warum der Sprung ins Wasser derzeit lebensgefährlich sein kann.
Das Wichtigste in Kürze
Die Hitze treibt viele Menschen an Seen und Flüsse.
Doch das Wasser ist oft noch deutlich kälter als gedacht.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt vor Kreislaufproblemen und lebensgefährlichen Badeunfällen.
Der Sommer zeigt sich von seiner schönsten Seite: Hitze flimmert über den Liegewiesen, Kinder springen ins Wasser, Erwachsene suchen Abkühlung. Doch wie sicher ist der Sprung in den See wirklich? Viele würden die Risiken unter der Wasseroberfläche unterschätzen, warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im :newstime-Interview.
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Kreislaufprobleme möglich
Der DLRG-Sprecher Martin Holzhause betonte, die Gewässer seien derzeit "noch kühl", auch weil "die Nächte ja auch noch kalt" seien. Der Körper müsse sich erst an diese Temperatur gewöhnen. Wer stark erhitzt plötzlich ins Wasser gehe, bringe seinen Kreislauf in Gefahr.
"Bei der Hitze sind wir natürlich erhitzt – das ist dann schon schwer für den Kreislauf", sagte Holzhause. Besonders Nichtschwimmer:innen oder unsichere Schwimmer:innen begäben sich aus Leichtsinn ins Wasser, "weil es einfach so schön heiß ist", und würden viele Gefahren nicht kennen. Dazu zählten etwa "Abbruchkanten in Seen", an denen sich Badegäst:innen schnell in eine lebensbedrohliche Situation bringen könnten.
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DLRG warnt vor Bewusstlosigkeit
Der abrupte Kontakt mit kaltem Wasser könne laut Holzhause ernste Folgen haben. "Wenn ich zu schnell im kühlen Wasser bin, dann kann ich Kreislaufprobleme bekommen, Herzrhythmusstörungen", warnte der DLRG-Sprecher. Das könne "bis zur Bewusstlosigkeit" führen – und "Bewusstlosigkeit im Wasser führt eben dann dazu, dass ich ertrinke".
Auch Muskelkrämpfe seien keine Seltenheit: "Ein Krampf in der Wade, in der Hand – und wenn mich das überrascht und ich nicht weiß, damit umzugehen, kann auch das lebensbedrohlich werden." Zusätzlich beobachte die DLRG immer wieder, dass beim Baden Alkohol oder andere Drogen konsumiert würden. Das "trübt die Wahrnehmung" und erhöhe das Risiko erheblich, so Holzhause.
Das komplette Interview siehst du oben im Video!
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