Täter gefasst

Bluttat im Schatten der Akropolis: US-Touristen bei Messerangriff in Athen verletzt

Aktualisiert:

von Emre Bölükbasi

:newstime

Massentourismus: Griechenland verschärft Regeln (12. Mai)

Videoclip • 01:09 Min • Ab 12


Ein psychisch kranker Mann hat nahe Athens berühmtester Sehenswürdigkeit wahllos zugestochen. Ein amerikanisches Ehepaar wurde verletzt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nahe der Akropolis in Athen hat ein Mann unvermittelt auf ein US-Ehepaar eingestochen.

  • Die beiden Tourist:innen erlitten Messerverletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.

  • Die Polizei konnte den als psychisch krank bekannten 60-jährigen Angreifer festnehmen.

Schock für Tourist:innen in der griechischen Hauptstadt Athen: Nur wenige Meter vom Eingang zur weltberühmten Akropolis entfernt hat sich am Dienstagmorgen (21. Juli) gegen 8 Uhr Ortszeit eine brutale Attacke ereignet. Ein Mann bedrohte zunächst Passant:innen mit einem Messer, bevor er unvermittelt auf ein Touristenpaar aus den USA losging.

Der Angreifer verletzte beide Urlauber:innen mit seinem Messer. Der Mann erlitt eine schwere Beinverletzung, seine Begleiterin wurde am Arm getroffen. Rettungskräfte brachten die beiden Verletzten umgehend in ein Krankenhaus. Nach Angaben griechischer Medien schweben beide nicht in Lebensgefahr.


Täter polizeibekannt

Eine aufmerksame Passantin hatte zuvor die Polizei alarmiert, nachdem sie den bewaffneten Mann beobachtet hatte, wie er Fußgänger:innen bedrohte. Einsatzkräfte rückten daraufhin in das bei Tourist:innen beliebte Viertel aus.

Bei dem Täter handelt es sich laut dem griechischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk ERTNews um einen 60 Jahre alten Mann, der der Polizei bereits bekannt ist und als psychisch krank gilt. Die Beamt:innen nahmen ihn nach der Tat fest.

Der Vorfall ereignete sich in unmittelbarer Nähe zu Athens Hauptattraktion, der antiken Akropolis, die täglich Tausende Besucher:innen aus aller Welt anzieht. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat dauern an.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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