Zerknirschter Kanzler

CDU-Chef Merz spricht von "Konsequenzen" nach MV-Wahl-Schlappe

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Wahl-Beben in MV: CDU fliegt raus

Videoclip • 02:43 Min • Ab 12


Katerstimmung in der CDU: Bundeskanzler und Parteichef Friedrich Merz hat Stellung zu den Wahl-Pleiten in MV und Berlin genommen – und spricht von einem schweren Schlag.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich am Montag (21. September) nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zu den Ergebnissen geäußert. Das Ausscheiden seiner Partei aus dem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern als "tiefe Zäsur" bezeichnet. "Es ist ein für die CDU in Deutschland dramatisches, einmaliges Ergebnis, dass wir die Fünf-Prozent-Hürde nicht überwinden konnten", sagte der Bundeskanzler nach Sitzungen der Spitzengremien seiner Partei in Berlin. "Das ist ein schwerer Schlag, und das wird auch für uns lange nachhallen. Wir werden uns über diese Konsequenzen noch lange zu unterhalten haben."

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Er bezeichnete das Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern als "Desaster" und erklärte, dass die CDU "zerrieben worden" sei in der "Zuspitzung zwischen SPD und AfD". Merz betonte, dass es "an ganzen 1.000 Stimmen gefehlt" habe für den Wiedereinzug der CDU in den Schweriner Landtag.


MV-Landtagsfraktion soll sich auflösen

Merz erklärte auch, warum der CDU-Spitzenkandidat aus Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, nicht an der Pressekonferenz in Berlin teilnahm: Peters sei in Schwerin geblieben, "weil er dort die Landtagsfraktion zusammengerufen hat, die sich jetzt auflösen wird" und um sich "auch um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landtagsfraktion dort zu kümmern".

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Bundespressekonferenz: Montag, 21. September 2026

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