US-Präsident unter Druck

"Wirtschaftskrieg" gegen den Iran: Trump kündigt "wirtschaftlichen D-Day" an

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von Christopher Schmitt

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USA plant Wirtschaftskrieg gegen Iran

Videoclip • 33 Sek • Ab 12


Im Konflikt mit dem Iran kommt Donald Trump nicht weiter. Nun will er die wirtschaftlichen Daumenschrauben anziehen – und wirft mit Worten wie "D-Day" um sich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA wollen laut Präsident Donald Trump den Iran mit einem "Wirtschaftskrieg" in die Knie zwingen.

  • Trump forderte mit Blick auf den Iran auch die Hilfe von Verbündeten ein.

  • In Teheran gibt man sich unbeeindruckt, Medien sprechen von "psychologischer Kriegsführung des US-Präsidenten.

Mit drastischen Worten hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem "Wirtschaftskrieg" historischen Ausmaßes gedroht. Jedes Land müsse bei einer Unterstützung des Irans mit "GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen" rechnen, verkündete der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Es brauche die Hilfe aller Verbündeten der USA, um die vom Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen.

Trump sprach von "Maßnahmen historischen Ausmaßes" und der "verheerendsten Wirtschaftsoperation", die jemals gegen ein Land veranlasst worden sei. Sein Vorhaben verglich er mit einem "wirtschaftlichen D-Day" für den Iran – in Anlehnung an die alliierte Landung in der Normandie am 6. Juni 1944, die den Auftakt zur Befreiung Westeuropas von der Nazi-Herrschaft markierte.

Auch in den News:

Welche Konsequenzen drohen Iran-"Unterstützern"?

Welche konkreten Schritte die US-Regierung über die bereits gegen Teheran verhängten Sanktionen hinaus zu unternehmen gedenkt, ließ Trump jedoch offen. "Ölschmuggel, Währungstauschabkommen, Geldtransfers, Wechselstuben, Schiffsregister, Tarnfirmen – all das muss sofort gestoppt werden", schrieb der US-Präsident. Auch die Frage, welche Konsequenzen Ländern drohen, die den Iran "unterstützen", blieb zunächst unbeantwortet. Damit könnten vor allem Staaten wie China gemeint sein, die weiterhin iranisches Öl beziehen.

Iranische Medien sprechen von "psychologischer Kriegsführung"

Medien im Iran reagierten unbeeindruckt auf Trumps neue Drohung. Der Republikaner habe schon zuvor wiederholt vom angeblich unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Irans und von Schlägen historischer Dimension gesprochen, schrieb die Nachrichtenagentur Fars auf Telegram. Seine Behauptungen seien bloß als übliche "psychologische Kriegsführung und Propagandakampagne" zu verstehen.

Die Nachrichtenagentur Tasnim erklärte, dies sei "keine neue Entwicklung, da die Vereinigten Staaten seit Jahren versuchen, jegliche finanziellen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zu unterbinden." Der Iran habe jedoch "gelernt, diese Beschränkungen zu umgehen, und ist darin mittlerweile sehr versiert".

Trump kommt in Iran-Frage nicht vorwärts

Zweieinhalb Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA steht Trump innenpolitisch stark unter Druck – auch weil er in seinem Krieg gegen den Iran seit Wochen keine offensichtlichen Erfolge für sich verbuchen kann. Weder auf diplomatischer noch auf militärischer Ebene scheint es in seinem Sinne voranzugehen.

Vor wenigen Tagen war eine Frist abgelaufen, in der Vertreter der USA und des Irans Verhandlungen über zentrale Streitfragen wie das iranische Atomprogramm abschließen wollten. Wesentliche Fortschritte auf diplomatischer Ebene scheint es aber nicht gegeben zu haben. Nach Worten Trumps vom Dienstag (18. August) gab es zuletzt keine laufenden Verhandlungen mehr.

US-Verbündeter VAE kappt Handelsbeziehungen

Kurz vor Trumps Ankündigung hatte das Außenministerium der mit Washington verbündeten Vereinigten Arabischen Emirate bekanntgegeben, alle Handelsbeziehungen und Finanztransaktionen mit dem Iran bis auf weiteres auszusetzen. Das bilaterale Handelsvolumen beläuft sich jährlich auf Dutzende Milliarden US-Dollar. Doch die Verbindungen werden schwierig zu kappen sein, schrieb das "Wall Street Journal". Denn ein Großteil der Aktivitäten werde gezielt verschleiert.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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