Sorge wegen Iran-Krieg

USA: Trump fällt auf absolutes Umfragetief

Veröffentlicht:

von Joachim Vonderthann

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Trumps Zustimmung fällt auf Tiefstwert

Videoclip • 01:11 Min • Ab 12


Die Stimmung unter der US-Bevölkerung für Donald Trump sinkt rapide. Nur noch 33 Prozent sind zufrieden mit seiner Arbeit. Besonders ein Thema bereitet Sorgen.

Das Wichtigste in Kürze

  • US-Präsident Trump wird einer aktuellen Umfrage zufolge immer unbeliebter.

  • 64 Prozent der befragten US-Bürger:innen sind unzufrieden mit ihm.

  • Für Trumps republikanische Partei wird das Umfragetief mit Blick auf die November-Wahlen immer gefährlicher.

Umfrage: Nur noch ein Drittel schätzt Trumps Arbeit

Die Zustimmung für US-Präsident Donald Trump ist auf den niedrigsten Stand seiner aktuellen Amtszeit gefallen. In einer am Montag (17. August)  abgeschlossenen Umfrage von Reuters/Ipsos äußerten sich lediglich 33 Prozent der Befragten zufrieden mit Trumps Arbeit im Weißen Haus, während 64 Prozent unzufrieden waren.

Einen Großteil der US-Bürger treibt demnach die Sorge um, dass der Krieg der USA mit dem Iran noch lange andauern wird. Die 33 Prozent sind der schlechteste Wert seit Dezember 2017 während Trumps erster Amtszeit. Bei der bislang letzten Erhebung Anfang August war Trump noch auf 35 Prozent gekommen.

Auch in den News:

Langer Iran-Krieg treibt US-Bürger:innen um

Rund 80 Prozent der US-Bürger - darunter 87 Prozent der Demokraten und 71 Prozent der Republikaner - gehen der Umfrage zufolge davon aus, dass das militärische Engagement der USA im Iran über einen längeren Zeitraum anhalten wird. Nur 16 Prozent erwarten ein Ende des Konflikts binnen weniger Wochen.

Trump, der im Wahlkampf versprochen hatte, die Inflation in Schach zu halten und lange Kriege zu vermeiden, hatte nach den gemeinsamen Angriffen mit dem Verbündeten Israel zunächst ein Ende binnen weniger Wochen in Aussicht gestellt.

Er argumentierte, der Krieg sei der einzige Weg, den Iran an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern. Der Iran erwies sich jedoch als widerstandsfähig und schränkt den Ölhandel durch die Straße von Hormus weiterhin stark ein, auch wenn sich der Konflikt zuletzt abgekühlt hat.

Benzinpreise setzen Trumps Republikaner unter Druck

Die Auseinandersetzung hat ein Fünftel des weltweiten Ölhandels lahmgelegt und einen drastischen Anstieg der Benzinpreise ausgelöst. Dies belastet auch US-Haushalte und bringt Trumps Republikaner unter Druck, die bei den Zwischenwahlen im November ihre Mehrheiten im Kongress verteidigen wollen. Möglicherweise wird auch der US-Präsident selbst schon dünnhäutiger. Bei einem Termin im Weißen Haus attackierte Trump eine CNN-Reporterin äußerst scharf.

Für die landesweite Online-Umfrage von Reuters/Ipsos wurden 1.166 Erwachsene befragt. Die Fehlermarge liegt bei drei Prozentpunkten.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur Reuters

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