Waldbrand im Hohen Venn

Notruf-Welle in Köln: Brandgeruch aus Belgien erreicht 100 Kilometer entfernte Domstadt

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

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Keine Entwarnung im Hohen Venn (17. August)

Videoclip • 01:31 Min • Ab 12


Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze wütet seit Freitag ein großflächiger Waldbrand. Die Auswirkungen sind nun sogar in Köln zu spüren.

Im Naturschutzgebiet Hohes Venn in Belgien, direkt an der Grenze zu Deutschland, wütet derzeit einer der größten Waldbrände in der belgischen Geschichte. Die Auswirkungen sind sogar im mehr als 100 Kilometer entfernten Köln zu spüren.

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Wegen eines unangenehmen Brandgeruchs hatten zahlreiche besorgte Kölner:innen den Notruf gewählt. Die Feuerwehr rief daraufhin am Dienstag (18. August) eine "großräumige Geruchslage" im gesamten Stadtgebiet aus, gab jedoch schnell Entwarnung: Derzeit bestehe für die Menschen in der Domstadt keinerlei Gefahr.


Beißender Qualm in Monschau

Anderorts in Nordrhein-Westfalen bleibt die Lage angespannt. In der gut zwei Kilometer vom Brandherd entfernten Stadt Monschau steigt nach Angaben eines Reporters der Deutschen Presse-Agentur (dpa) weiterhin beißender Qualm auf. Wie extrem die Geruchsbelästigung vor Ort ist, zeigt sich auch im Arbeitsalltag. So muss etwa die örtliche Müllabfuhr ihre Touren derzeit mit Atemschutzmasken absolvieren.

Das Feuer war am Freitag (14. August) ausgebrochen und hat nach Angaben der zuständigen Behörden mittlerweile rund 30 Quadratkilometer Fläche zerstört. Rund 240 deutsche Einsatzkräfte kämpfen gemeinsam mit Helfer:innen aus Belgien, den Niederlanden und Schweden gegen die Flammen. Der torfhaltige Boden in dem Naturschutzgebiet erschwert die Eindämmung jedoch erheblich.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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