Mitten im Krieg

"Hat uns nichts gegeben": Trump wütet gegen die Ukraine – und attackiert Selenskyj

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Trump erwägt Dreiertreffen mit Putin und Xi

Videoclip • 53 Sek • Ab 12


US-Präsident Trump geht frontal auf die Ukraine los. Doch hinter den Kulissen bahnt sich ein viel größeres Drama an: Werden dem Land bereits bezahlte Waffen heimlich vorenthalten?

Donald Trump spielt einmal mehr mit der Zukunft der Ukraine. Während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj laut dem US-Portal "Axios" beklagt, die USA würden Waffenlieferungen zurückhalten, erklärte der Republikaner in Richtung Kiew: "Wir haben der Ukraine viel gegeben – sie hat uns nichts gegeben. Vergessen Sie das nicht." Diesen Vorwurf soll der US-Präsident während eines virtuellen Treffens mit US-Senator:innen beider Parteien gemacht haben.

Auch in den News:

"Axios" berichtet mit Verweis auf ein Transkript der Besprechung, dass Selenskyj zufolge der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth keine Genehmigung für die Lieferung von Patriots sowie weiterer Luftabwehr-Raketen erteilt hätte – und das, obwohl diese bereits von anderen NATO-Staaten bezahlt worden seien. Selenskyj soll demnach gesagt haben: "All das deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zurückzufahren." Der Präsident sagte sogar, er fühle sich von Trump verraten.

Trump: Selenskyj weiß nicht, wovon er spricht

Unter Berufung auf mit der Thematik vertraute Personen berichtet zudem die "Washington Post", dass der Lieferstopp zusätzlich auch Ukraine-Partner betrifft, deren Lieferungen von Washington abhängen. Von Seiten des Verteidigungsministeriums wird das dementiert.

Ein hochrangiger Beamter erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass es weder bezüglich des Programms, mit welchem NATO-Länder US-Waffen für die Ukraine erwerben, noch bei Geheimdienstinformationen Änderungen gebe.

Trump reagierte zudem auf eine Aussage Selenskyjs, die nahelegte, dass sich der US-Präsident mit seinem Russland-freundlichen Kurs auf der falschen Seite der Geschichte befinde. "Selenskyj weiß nicht, wovon er spricht", wählte der Republikaner scharfe Worte. Bei den Friedensbemühungen sei Selenskyj "keine echte Hilfe".



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Axios: "Zelensky lobbies senators to press White House on alleged intel and weapons curbs"

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