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Trumps vollmundige Ankündigung: Russland-"Deal" und Iran-"Entscheidung" – oder heiße Luft?

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von Christopher Schmitt

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Trump plant Deal für ganz Europa

Videoclip • 01:27 Min • Ab 12


Nach den verheerenden Midterms steht Donald Trump unter Druck. Handeln will er nun in der Außenpolitik. Was passiert in der Ukraine und im Iran?

Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump hat einen "großen Deal" mit Russland angekündigt.

  • Der US-Präsident hat nach eigenen Angaben den russischen Verhandlungsführer empfangen, den ukrainischen offenbar nicht.

  • Auch beim Iran-Konflikt kündigte Trump an, nun eine Entscheidung zu treffen.

Schon häufiger hat Donald Trump den Eindruck erweckt, kurz vor einer Beendigung des Ukraine-Kriegs zu stehen, bislang blieb es lediglich bei Worten. Nun hat der US-Präsident im Oval Office erneut einen "sehr großen" Deal mit Russland angekündigt. "Er wird mehr als die Ukraine umfassen, und ich könnte sogar sagen, dass er ganz Europa umfassen könnte."

Trump berichtete laut einem Bericht der "Frankfurter Rundschau", er habe zuvor den russischen Verhandlungsführer Kirill Dmitrijew im Weißen Haus empfangen – offenbar im Gegensatz zu ukrainischen Vertretern, die ebenfalls in Washington verweilten. Auf konkrete Inhalte des Gesprächs ging der US-Präsident nicht ein. "Ich sage Ihnen nur: Es wird eine Übereinkunft geben, es wird eine große Übereinkunft geben." Sein Versprechen: Alle würden begeistert sein.

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Vor seiner neusten Ansage hatte bereits seine Frau Melania diplomatische Schritte unternommen. Im Gegensatz zu Trump empfing die First Lady jedoch sowohl Vertreter aus Moskau als auch Vertreter Kiews. Nach Angaben des Weißen Hauses hatte sie zuletzt in direkten Gesprächen eine humanitäre Waffenruhe in der von Russlands Streitkräften besetzten Stadt Oleschky erreicht. Am 1. November lief die Feuerpause aus.


Iran-Konflikt: "Nun werden wir eine Entscheidung treffen"

Der "große Deal" sollte nicht die einzige große Ankündigung sein – auch zum Iran-Konflikt machte der US-Präsident eine Ansage. Nach einem Treffen mit seinen Sicherheitsberatern erklärte Trump, die USA kontrollierten im Konflikt mit Teheran bereits alles, was sie kontrollieren wollten – und kündigte an: "Nun werden wir eine Entscheidung treffen." In welche Richtung die Entscheidung fallen wird, ließ er bewusst im Dunkeln. Ob er "den Rest des Landes lieber nicht zerstören" wolle, aber "vielleicht muss" – so seine Worte –, werde man "bald genug" erfahren.

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen offenbar bereits. Das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom treibt laut dem US-Portal "Axios" die Planungen für eine mögliche Wiederaufnahme größerer Kampfhandlungen voran – ohne bislang konkrete Anweisungen aus Washington erhalten zu haben. Der Krieg, den Trump und Israel am 28. Februar gemeinsam begonnen hatten, zieht sich damit weit über das hinaus, was Trump ursprünglich versprochen hatte: wenige Wochen, dann herrsche Frieden.


Teheran sendet trotzige Signale nach Midterms

Ausgerechnet am Tag nach der Wahlniederlage der Republikaner bei den Midterms schickte der Iran eine unzweideutige Botschaft in Richtung Washington. Außenamtssprecher Ismail Baghai schrieb auf X, ein Angriff auf den Iran bringe keinen Sieg, das Land lasse sich nicht durch Drohungen einschüchtern. Irans oberstem Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei zugeschriebene Worte machten ebenfalls die Runde: Washingtons Ziel sei die bedingungslose Kapitulation des iranischen Volkes – daran ändere kein "Parteiwechsel" etwas.

Parallel zur martialischen Rhetorik beider Seiten sind die Diplomaten nicht untätig. Zuletzt waren mehrfach Vermittler zu Gesprächen nach Teheran gereist, und auch Trump selbst hatte in den vergangenen Tagen von möglichen Fortschritten in den Verhandlungen gesprochen. Katar etwa gab sich noch kurz vor den Wahlen demonstrativ hoffnungsvoll, dass eine Einigung und die Grundlage für künftige Gespräche noch möglich seien.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Frankfurter Rundschau: "Ende des Ukraine-Kriegs? Trump kündigt "sehr großen" Deal mit Russland an"

Nachrichtenagentur dpa

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