Ehemalige Außenministerin
Professur an US-Uni: Annalena Baerbock weist Kritik an neuem Job zurück
Veröffentlicht:
von Benedict Hottner:newstime
Baerbock wehrt sich gegen Kritik an neuer Professur
Videoclip • 01:07 Min • Ab 12
Annalena Baerbock übernimmt eine Professur an der Columbia University. Dort will die ehemalige Außenministerin Führungskräfte unterrichten. Kritik an ihrer fehlenden klassischen akademischen Laufbahn weist sie deutlich zurück.
Annalena Baerbock startet ein neues Kapitel in den USA: Die ehemalige deutsche Außenministerin wird Professorin an der Columbia University in New York. Dort soll sie zum Thema Globale Führung unterrichten und ihre Erfahrungen aus Politik und Diplomatie an erfahrene Führungskräfte weitergeben.
Die Zusammenarbeit mit der Universität ist Medienberichten zufolge zunächst auf drei Jahre angelegt. Nach ihrer Zeit als Präsidentin der UN-Generalversammlung bleibt Baerbock damit weiter auf internationalem Parkett aktiv – diesmal allerdings aus dem akademischen Umfeld.
Auch in den News:
Ihr neuer Job sorgte bereits für Kritik. In sozialen Medien und auch in Medienberichten wurde unter anderem infrage gestellt, ob Baerbock ohne klassische akademische Laufbahn für eine Professur qualifiziert sei. Auch frühere Plagiatsvorwürfe gegen die Grünen-Politikerin wurden erneut thematisiert. Baerbock selbst reagiert deutlich auf die Kritik. Im Gespräch mit der "Zeit" sagte sie: "Die Kombi prominent, meinungsstark und feminin triggert offensichtlich manche ganz besonders – egal in welchem Bereich."
Baerbock will Erfahrungen weitergeben
In ihrer Lehrtätigkeit will die ehemalige Außenministerin vor allem vermitteln, wie politische Führung unter schwierigen Bedingungen funktioniert. "Bei heftigem Gegenwind standhaft zu bleiben und vor allem auch unter maximalem Druck Entscheidungen zu treffen", wolle sie den Studierenden mitgeben. Baerbock verwies dabei auch auf ihre Zeit bei den Vereinten Nationen. Als Präsidentin der UN-Generalversammlung habe sie nach eigener Darstellung Druck von zwei Supermächten erlebt, unter anderem wegen ihrer Forderung nach mehr Transparenz bei der Auswahl des UN-Generalsekretärs.
Eine Rückkehr in die deutsche Politik plant Baerbock derzeit nicht. Zur Zeit in New York sagte sie der "Zeit": "Ich bin der Typ: ganz oder gar nicht." Sie habe sich bewusst dafür entschieden, "erst mal ein neues Lebenskapitel aufzuschlagen. Außerhalb der Politik, als Privatperson" – allerdings "mit der gleichen Leidenschaft, mit der ich 20 Jahre lang Politik gemacht habe".
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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