Folgen des Iran-Kriegs
Verivox zu Stromkosten: Neukunden zahlen im Schnitt 16 Prozent mehr
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von Christopher Schmitt:newstime
Stromsteuer runter wegen Iran-Krise? (6. März)
Videoclip • 01:20 Min • Ab 12
Nicht nur die Gaspreise, auch die Strompreise sind seit Beginn des Iran-Kriegs gestiegen. Neukund:innen bekommen dies bereits deutlich zu spüren – und Bestandskund:innen?
Die infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Gaspreise treiben laut Verivox nun auch die Strompreise für Neukund:innen deutlich nach oben. Bundesweit seien die günstigsten Stromtarife seit Beginn des Konflikts im Schnitt um rund 16 Prozent gestiegen. "Das aktuelle Preisniveau entspricht dem von Oktober 2025, kurz bevor die Strompreise durch einen milliardenschweren Bundeszuschuss zu sinken begannen", so ein Verivox-Sprecher.
Als Beispiel nannte das Portal die Stromkosten eines Haushalts mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh). Demnach musste dieser im Februar 2026 im günstigsten Stromtarif mit zwölfmonatiger Preisgarantie rund 24,2 Cent pro Kilowattstunde zahlen. Mittlerweile liege das günstigste Angebot im bundesdeutschen Schnitt allerdings bei rund 28 Cent je Kilowattstunde. Dies entspricht einer Steigerung von 16 Prozent.
Bestandskunden bleiben verschont – noch
Verivox erklärt: "Dieser Preisanstieg ist in erster Linie auf die höheren Gaspreise seit Anfang März zurückzuführen." Im vergangenen Jahr seien rund 17 Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms in Erdgaskraftwerken produziert worden. Obwohl der Beitrag der Gaskraftwerke vergleichsweise gering ausfalle, wirkten sie sich an der Strombörse auf den Preis aus. Strom, der im April 2026 geliefert wurde, sei vorübergehend mehr als 20 Prozent teurer geworden. "Solche Preisanstiege wirken sich am schnellsten auf die Angebote für Neukunden aus, denn hier wird besonders kurzfristig kalkuliert", erläuterte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck.
Bestandskund:innen seien bislang verschont geblieben, könnten bei anhaltend hohen Energiepreisen aber ebenfalls mit höheren Strom- und Gasrechnungen rechnen.
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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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