Markt reagiert

US-Eingriff in Venezuela lässt Ölpreis fallen

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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Ölpreis fällt nach US-Einsatz in Venezuela

Videoclip • 01:05 Min • Ab 12


Die Ankündigung Donald Trumps, venezolanisches Öl in die USA zu holen, sorgt für eine Reaktion auf dem Markt: Öl wird günstiger.

Donald Trump will direkt in die Ölindustrie Venezuelas eingreifen – und drückt in Verbindung mit der Aussicht auf ein steigendes Ölangebot die Preise. Der US-Präsident erklärte auf seiner Plattform Truth Social, dass Venezuela zwischen 30 und 50 Millionen Barrel Öl an die USA liefern werde. Diese Menge entspricht ungefähr der gesamten venezolanischen Ölproduktion von ein bis zwei Monaten.

Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März verbilligte sich am Mittwochmorgen (7. Januar) um 56 Cent oder knapp ein Prozent auf 60,14 Dollar. Der Preis war bereits am Dienstag (6. Januar) um knapp zwei Prozent gesunken. Für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im Februar sank der Preis um 73 Cent oder 1,3 Prozent auf 56,40 Dollar.

Trumps Kontrolle über die Einnahmen

Trump kündigte an, er werde persönlich die Einnahmen aus dem Verkauf des venezolanischen Öls kontrollieren. "Dieses Öl wird zu seinem Marktpreis verkauft, und das Geld wird von mir als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika kontrolliert, um sicherzustellen, dass es zum Wohl des venezolanischen Volkes und der Vereinigten Staaten verwendet wird", schrieb er.

Unklare Lieferzeiträume und Reaktionen

Der Zeitraum, in dem die genannte Ölmenge von Venezuela zur Verfügung gestellt werden soll, ist bislang unklar. Das Ölgeschäft ist für die venezolanische Regierung die wichtigste Einnahme- und Devisenquelle. Bemerkenswert ist, dass sich die neue Führung in Caracas nicht unmittelbar zu Trumps Ankündigung geäußert hat.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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