Standorte in Ostdeutschland

Theo Müller macht zwei Werke dicht: Je 160 Mitarbeiter in Sachsen und Sachsen-Anhalt betroffen

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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Zwei Standorte werden dichtgemacht: Die Unternehmensgruppe Theo Müller schließt sowohl ein Saucenwerk in Sachsen-Anhalt als auch eine Schnittkäserei in Sachsen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Unternehmensgruppe Theo Müller schließt zwei Standorte: das Homann-Saucenwerk in Rogätz sowie die Schnittkäserei von Sachsenmilch.

  • Jeweils rund 160 Beschäftigte sind von den Schließungen betroffen.

  • Das Aus für die Käserei soll noch vor dem Jahreswechsel kommen, das Saucen-Werk planmäßig bis Ende September 2027 ausgedient haben.

Die schlechten Nachrichten trafen die Belegschaften in Rogätz und Leppersdorf gleichzeitig: Die Unternehmensgruppe Theo Müller hat beschlossen, sein Homann-Saucenwerk im sachsen-anhaltischen Landkreis Börde sowie die Schnittkäserei des Tochterunternehmens Sachsenmilch im sächsischen Landkreis Bautzen zu schließen.

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Sauce im Glas ist out

Das Werk in Rogätz, das seit 2008 unter dem Dach von Homann Feinkost operierte und seit 2011 zur Müller-Gruppe gehört, wird bis Ende September 2027 seinen Betrieb einstellen. Rund 160 Beschäftigte verlieren damit ihren Arbeitsplatz. Der Konzern begründet die Entscheidung mit einer unheilsamen Kombination aus strukturellen Kostenproblemen und einem sich wandelnden Markt: Verbraucher:innen greifen zunehmend zu anderen Verpackungsformaten – das klassische Glas verliert an Bedeutung. Die dadurch sinkende Auslastung des Werks verschärfe die ohnehin schwierige Kostenlage. Hinzu komme ein erheblicher Investitionsstau.

Käserei-Aus noch vor Jahreswechsel

Noch schneller geht es in Leppersdorf: Die Schnittkäserei am Sachsenmilch-Standort in der Gemeinde Wachau bei der Autobahn 4 soll bereits zum 31. Dezember dieses Jahres dichtmachen – einschließlich aller zugehörigen Produktions-, Verpackungs- und Verwaltungsbereiche. Auch hier sind rund 160 Menschen betroffen. Als Grund nennt der Konzern interne und externe Rahmenbedingungen, die einen dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb unmöglich machten – trotz intensiver Prüfung aller Alternativen. Nicht betroffen von der Schließung sind die Sauermilchkäserei sowie der Mozzarella-Bereich am selben Standort.


Sozialverträgliche Lösungen gesucht

An beiden Standorten will das Unternehmen gemeinsam mit den jeweiligen Betriebsräten Wege für die betroffenen Mitarbeiter:innen erarbeiten. Im Gespräch sind dabei unter anderem Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten innerhalb der Unternehmensgruppe, einvernehmliche Vertragsanpassungen sowie Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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