Gefälschte News-Seiten
Sparkasse warnt: Neue Bitcoin-Phishing-Masche
Aktualisiert:
von Max StrumbergerUnter dem Namen "Bitcoin-Projekt: Sparkasse Invest" kursieren derzeit täuschend echt gestaltete Fake-Seiten im Netz.
Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Unter dem Namen "Bitcoin-Projekt: Sparkasse Invest" kursieren derzeit täuschend echt gestaltete Fake-Seiten im Netz. Sie wirken wie seriöse Nachrichtenportale und sprechen gezielt die Inflationssorgen der Menschen an – mit einem perfiden Ziel.
Das Wichtigste in Kürze
Die Sparkasse warnt aktuell eindringlich vor einer neuen Betrugsmasche.
Kriminelle fälschen Webseiten bekannter Nachrichtenportale und locken mit einem angeblichen "Bitcoin-Projekt: Sparkasse Invest".
Ziel ist es, sensible Bankdaten abzugreifen und Konten zu plündern.
Die Sparkasse warnt aktuell eindringlich vor einer neuen, besonders perfiden Betrugsmasche im Netz. Kriminelle nutzen dabei die anhaltende Verunsicherung vieler Menschen wegen Inflation und steigender Lebenshaltungskosten, um sie mit vermeintlich attraktiven Geldanlage-Angeboten zu ködern. Unter dem Titel "Bitcoin-Projekt: Sparkasse Invest" wird ein angeblich exklusives Investment beworben, das Kund:innen schnell zu mehr Vermögen verhelfen soll. Was seriös klingt, ist in Wahrheit ein professionell aufgezogenes Phishing-Manöver.
Um Vertrauen zu gewinnen, setzen die Betrüger auf täuschend echt gefälschte Webseiten bekannter Nachrichtenportale. Dort werden inszenierte Artikel veröffentlicht, die den Eindruck erwecken, es handele sich um neutrale Berichte über ein neues Sparkassen-Investment. Designs, Logos und Schreibweisen seriöser Medien werden detailgetreu kopiert. Die Botschaft: Wer jetzt einsteigt, profitiert von einem angeblichen Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) und regionaler Sparkassen – angeblich mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro.
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Betrüger locken Opfer mit täuschend echt aussehenden Seiten in die Falle
Interessierte werden auf ein Online-Formular weitergeleitet, das den Anschein eines offiziellen Sparkassen-Dokuments erweckt. Dort sollen persönliche Daten eingegeben werden – darunter teils hochsensible Informationen wie Bankverbindung, Kontonummer oder Zugangsdaten. Versprochen wird ein Rückruf innerhalb von 48 Stunden, um gemeinsam die finanzielle Zukunft zu sichern. Doch dieser Anruf bleibt aus. Stattdessen nutzen die Täter die erbeuteten Daten, um Zugriff auf die Konten der Opfer zu bekommen und Geld abzuräumen.
Betroffene müssen umgehend handeln
Die Sparkasse ruft ihre Kund:innen deshalb dazu auf, bei derartigen Angeboten maximal misstrauisch zu sein. Wer auf Webseiten landet, die schnelle Gewinne, "garantierte" Renditen oder exklusive Geheimtipps versprechen, sollte keinesfalls Links anklicken oder Formulare ausfüllen. Im Zweifel gilt: Direkt die eigene Sparkasse kontaktieren und nachfragen, ob ein solches Angebot tatsächlich existiert. Offizielle Institute bewerben komplexe Investitionen in der Regel nicht über reißerische Online-Anzeigen oder vermeintliche Nachrichtenberichte.
Wer bereits auf die Masche hereingefallen ist und ein Formular mit Kontodaten ausgefüllt hat, muss unverzüglich handeln. Die Sparkasse empfiehlt, umgehend das eigene Konto sperren zu lassen, um weitere Abbuchungen zu verhindern. Zusätzlich sollten Betroffene Polizei und Verbraucherzentrale informieren und den Betrug melden. Auch wenn das Geld in vielen Fällen nur schwer oder gar nicht zurückgeholt werden kann, helfen Anzeigen dabei, die Täterstrukturen besser zu erkennen – und weitere Menschen vor ähnlichen Angriffen zu schützen.
Verwendete Quellen:
Sparkasse
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