LSF 50 und 50+
Sonnenschutz im Check: Warum Drogerieprodukte bei Öko-Test überzeugen
Aktualisiert:
von Michael Reimers:newstime
Sonnencreme belastet Kinder (20. Februar)
Videoclip • 01:17 Min • Ab 12
Günstige Produkte aus der Drogerie schneiden am besten im aktuellen Öko-Test zu Sonnenschutzmitteln ab. Untersucht wurden 26 Produkte, die mindestens Lichtschutzfaktor 50 haben.
Das Wichtigste in Kürze
Öko-Test hat Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor analysiert.
Die besten Bewertungen erhielten zwei günstige Produkte aus der Drogerie.
Teure Marken schnitten im Test besonders schlecht ab.
Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat für seine aktuelle Ausgabe vom Juni 2026 Sonnenschutzmittel mit hohem und sehr hohem Lichtschutzfaktor (LSF) untersucht. Insgesamt wurden 26 Sonnenschutzmittel mit LSF 50 und LSF 50+ getestet. Bewertet wurden chip.de zufolge dabei nicht nur die Schutzleistung, sondern auch die Inhaltsstoffe sowie die Umweltverträglichkeit.
Dem Bericht zufolge erfüllen nicht alle Produkte die Erwartungen, für die sie auf der Verpackung werben. Lediglich zwei Produkte überzeugten die Produkttester:innen vollumfänglich und erhielten die Bestnote "sehr gut". Interessanterweise handelt es sich dabei um Sonnenschutzmittel, die kostengünstig in der Drogerie erhältlich sind.
Bei Kindern ist bei Sonnencreme besondere Vorsicht geboten, das Umweltbundesamt hat im Februar Schadstoffe in Cremes nachgewiesen.
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Das sind laut Öko-Test die besten Sonnencremes
Mit der Bestnote "sehr gut" erhielten von Öko-Test diese beiden Sonnenschutzmittel: "Sun D'Or Sonnenmilch 50" von Edeka (1,88 Euro pro 100 ml) und das "Sundance Sonnencremegel Sport LSF 50" von dm zum Preis von 1,72 Euro pro 100 ml, meldet der "Merkur".
Zwei Sonnencremes wurden von Öko-Test als "mangelhaft" gerügt, drei Produkte wurden mit "ausreichend" bewertet, Besonders schlecht schnitt die Alterra Sonnencreme Bio-Sonnenblume 50 ab Sie erreichte in der Messung nicht einmal LSF 20, was mit einer deutlichen Abwertung bestraft wurde.
Vollständige Testergebnisse kostenpflichtig abrufbar
Der Lichtschutzfaktor wurde der Website von Öko-Test zufolge mithilfe der In-vitro-Methode nach ISO 23675:2024 bestimmt, die ohne Tests an menschlicher Haut auskommt. Alle getesteten Produkte wurden zudem im Labor umfassend analysiert und auf verschiedene Kriterien geprüft. So untersuchten die Expert:innen die Sonnenschutzmittel etwa auf potenziell bedenkliche Inhaltsstoffe wie Phthalate, kritische Duftstoffe, synthetische Polymere und Silikone. Mineralische UV-Filter wurden auf mögliche Belastungen mit Schwermetallen geprüft, Produkte mit Silberchlorid auf ihren Silbergehalt.
Auch die Verpackung wurde bewertet: Der Recyclinganteil sowie überflüssige Umverpackungen wurden analysiert. Zuletzt wurden die Produkte noch einer Kontrolle unterzogen, ob sie alle gesetzlich vorgeschriebenen Warn- und Anwendungshinweise vollständig und verständlich angeben.
Verwendete Quellen:
oekotest.de: "Sonnencremes im Test: Es geht ohne verbotenen Weichmacher DnHexP"
chip.de: "Überraschung bei Sonnencremes: Günstige Drogerie-Produkte hängen bekannte Marken ab"
merkur.de: "Nur zwei Sonnencremes überzeugen im Öko-Test – ausgerechnet Drogerieprodukte hängen teure Marken ab"
ga.de: "Ökotest und Stiftung Warentest: Diese preiswerten Sonnencremes bieten sehr guten Schutz"
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