Soll Ukraine beliefern
Rheinmetall gründet neues Marschflugkörper-Unternehmen mit niederländischem Partner
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Rheinmetall droht Millionenstrafe (31. März)
Videoclip • 01:13 Min • Ab 12
Ein neues Joint Venture mit Rheinmetall-Beteiligung soll neue Marschflugkörper herstellen – auch für die Ukraine. Einen Partner hat der Rüstungskonzern in den Niederlanden gefunden.
Rheinmetall plant, die Herstellung von Marschflugkörpern und Raketensystemen hochzufahren. Deshalb macht der Düsseldorfer Rüstungskonzern nun mit dem niederländischen Partner Destinus gemeinsame Sache – in Form eines geplanten Gemeinschaftsunternehmens. Unternehmensangaben zufolge soll dieses Joint Venture nach Gründung auch Kiew im Ukraine-Krieg beliefern.
"Rheinmetall Destinus Strike Systems" soll planmäßig in der zweiten Jahreshälfte 2026 gegründet werden. Gefertigt werden soll unter anderem der Marschflugkörper Ruta, den ukrainische Streitkräfte bereits gegen russische Ziele verwenden. Lieferungen aus den USA galten mehrfach als unsicher.
"Wir müssen die industrielle Basis für moderne Verteidigungssysteme in Europa ausbauen", forderte Rheinmetall-Chef Armin Papperger. Und weiter: "Dieses Joint Venture spiegelt diese Notwendigkeit wider."
Auch in den News:
Destinus: Das ist der neue Rheinmetall-Partner
Das niederländische Unternehmen Destinus verdient eigenen Angaben zufolge sein Geld mit der Entwicklung und Herstellung von Marschflugkörpersystemen und Turbostrahltriebwerken. In Europa verfüge man über ein Serienproduktionsprogramm, mit dem aktuell mehr als 2.000 Marschflugkörpersysteme jährlich gefertigt würden.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Arbeitszeitreform unter Druck
Dulger fordert flexiblere Arbeitszeit statt Acht-Stunden-Tag

Ex-US-Präsident
Bidens Krebs breitet sich aus – Sohn spricht über seinen Zustand

Warnung vor Chemikalien
Stilles Mineralwasser bei Öko-Test: Sechs Produkte fallen durch

Erhöhte Gefährdungslage
Rheinmetall-Chef denkt nicht ans Aufhören: "Kneifen gilt nicht"

Verteidigungsbündnis
Türkei will Verteidigungsbündnis nach NATO-Vorbild ausbauen

Naturschauspiel am 12. August
Totale Sonnenfinsternis: Wo du in Deutschland am meisten siehst

