Soll Ukraine beliefern

Rheinmetall gründet neues Marschflugkörper-Unternehmen mit niederländischem Partner

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Rheinmetall droht Millionenstrafe (31. März)

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Ein neues Joint Venture mit Rheinmetall-Beteiligung soll neue Marschflugkörper herstellen – auch für die Ukraine. Einen Partner hat der Rüstungskonzern in den Niederlanden gefunden.

Rheinmetall plant, die Herstellung von Marschflugkörpern und Raketensystemen hochzufahren. Deshalb macht der Düsseldorfer Rüstungskonzern nun mit dem niederländischen Partner Destinus gemeinsame Sache – in Form eines geplanten Gemeinschaftsunternehmens. Unternehmensangaben zufolge soll dieses Joint Venture nach Gründung auch Kiew im Ukraine-Krieg beliefern.

"Rheinmetall Destinus Strike Systems" soll planmäßig in der zweiten Jahreshälfte 2026 gegründet werden. Gefertigt werden soll unter anderem der Marschflugkörper Ruta, den ukrainische Streitkräfte bereits gegen russische Ziele verwenden. Lieferungen aus den USA galten mehrfach als unsicher.

"Wir müssen die industrielle Basis für moderne Verteidigungssysteme in Europa ausbauen", forderte Rheinmetall-Chef Armin Papperger. Und weiter: "Dieses Joint Venture spiegelt diese Notwendigkeit wider."

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Das niederländische Unternehmen Destinus verdient eigenen Angaben zufolge sein Geld mit der Entwicklung und Herstellung von Marschflugkörpersystemen und Turbostrahltriebwerken. In Europa verfüge man über ein Serienproduktionsprogramm, mit dem aktuell mehr als 2.000 Marschflugkörpersysteme jährlich gefertigt würden.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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