Schieflage

Verbindet Norderney und Norddeich: Insolvenz für Reederei Meine Fähre

Veröffentlicht:

von Jana Wejkum

Autos fahren von dem Schiff "Meine Fähre 1" der insolventen gleichnamigen Reederei.

Bild: Volker Bartels/dpa


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Erst seit Herbst 2024 ist "Meine Fähre 1" zwischen Norderney und Norddeich unterwegs. Was die Insolvenz für die Nutzer:innen des Fährverkehrs bedeuten könnte.

Die Reederei Meine Fähre hat am Donnerstag (5. März) Insolvenz angemeldet. Sie bietet Fährverbindungen zwischen der ostfriesischen Insel Norderney und dem niedersächsischen Küstenort Norddeich an. Eine Sprecherin der Reederei bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Ostfriesenzeitung". Der Insolvenzantrag ging am Amtsgericht Aurich ein.

Weshalb die Reederei in finanzielle Schieflage geriet, wurde nicht bekanntgegeben. Konkrete Zahlen zu beförderten Passagieren, Auslastung und Wirtschaftlichkeit sind nicht bekannt.

Fahrten vorerst weiter buchbar

Die Verbindungen der Reederei sind weiter buchbar. Die Sprecherin bestätigte, dass der Fährbetrieb derzeit weiterläuft. Sie hoffe, dass es eine Lösung gebe, die Fährverbindung beizubehalten.

Die Reederei hatte die Verbindung erst im Herbst 2024 mit der "Meine Fähre 1" in Betrieb genommen. Das Schiff transportiert Personen und Autos. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Reederei Norden Frisia aus Norddeich mit einer großen Passagier- und Autofähre die einzige Verbindung für Reisende auf die Insel.

Das Konkurrenzunternehmen Meine Fähre wurde 2022 unter anderem von einer Stiftung und Hoteliers gegründet. Sie hatten eigenen Angaben nach eine niedrige Millionensumme in das Fährschiff investiert. Geplant war, dass in diesem Jahr eine zweite, kleinere Personenfähre an den Start geht.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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