Weitere Beschränkungen?
Nach Trump könnten Autozölle bald weiter steigen
Veröffentlicht:
von Kira BornNach US-Präsident Trump kommt auf die deutschen Autobauer der nächste Schock zu.
Bild: Alex Brandon/AP/dpa
Im Zollstreit mit den USA hat der US-Präsident weitere Zollbeschränkungen für die Autoindustrie in den Raum gestellt.
US-Präsident Donald Trump hat mit einer Erhöhung seiner Autozöllegedroht. "Vielleicht erhöhe ich diese Zölle in naher Zukunft", sagte Trump bei einem Auftritt im Weißen Haus.
Je höher die US-Zölle seien, desto wahrscheinlicher sei es, dass ausländische Autounternehmen ihre Werke in den USA bauten, so der Republikaner. Für die deutschen Autobauer gibt eine düstere Prognose, da die USA der wichtigste Auslandsmarkt für die deutsche Autoindustrie ist.
Weiter Zollbeschränkungen für VW, BWM und Co.?
Trump hat einen Aufschlag von 25 Prozent auf importierte Autos und Autoteile verhängt. Erleichterungen bei den Autoteilen gibt es für Hersteller, die ihre Fahrzeuge in den USA endmontieren. Sie können sich einen Teil der Zölle rückerstatten lassen. Die Abgabe für fertige Autos trat Anfang April in Kraft, die für Teile folgte Anfang Mai. Aus der Industrie gab es Warnungen vor drastischen negativen Folgen und Preiserhöhungen.
Trump setzt in der Handelspolitik auf Zölle und hat hohe Strafabgaben auf eine Vielzahl ausländischer Produkte erhoben. Der Republikaner hat zuletzt immer wieder mit weiteren Zollerhöhungen für Waren aus dem Ausland gedroht- und im Anschluss eine Kehrtwende vollzogen. Häufig dienen Trumps Zolldrohungen als Druckmittel, um in Verhandlungen Zugeständnisse zu erzwingen.
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