Was ist sicher?
Nach PayPal-Panne: Welche Alternativen gibt es?
Veröffentlicht:
von Michael ReimersEine Frau hält ein Smartphone mit dem Logo des Bezahldienst PayPal.
Bild: Sebastian Kahnert/dpa
Nach einigen Zwischenfällen sind viel PayPal-Kund:innen auf der Suche nach anderen sicheren Zahlungsmöglichkeiten. Alternativen gibt es einige.
Online bestellen und dann einfach und unkompliziert mit PayPal zahlen: Für fast jede:n dritte:n Deutsche:n gehört das zum Alltag.
Doch unter Kund:innen macht sich infolge mehrere Pannen Unsicherheit breit: Bei einem Datenleak des Bezahldienstes im August wurden Millionen Nutzerdaten durch Hacker:innen veröffentlicht. Daraufhin folgte ein weiterer Vorfall: Deutsche Banken mussten aufgrund von auffälligen Abbuchungen bei deutschen PayPal-Konten Milliardensummen im zweistelligen Bereich sperren, wie die Deutsche Presse-Agentur und die "Süddeutsche Zeitung" berichten.
Zwar ist für viele Menschen PayPal ein fester Bestandteil des Finanzsystems. Doch es gibt zu dem US-Unternehmen auch sichere Alternativen.
Klarna, Wero und Skrill als PayPal-Alternativen
Klarna: Weit verbreitet ist in Europa neben PayPal auch der schwedische Bezahldienst Klarna. Er wird in einer Vielzahl von Online-Shops als Zahlungsart akzeptiert. Der Zahlungsdienst gilt ebenfalls als sicher und verwendet Verschlüsselungstechnologien, um Nutzer:innen-Daten bestmöglich zu schützten. Klarna untersteht zudem den Auflagen der Finanzaufsicht.
Wero: Auch eine Initiative europäischer Banken bietet eine Alternative zu PayPal. Wero ist schon in mehreren EU-Ländern im regen Gebrauch und befindet sich in der Bundesrepublik im Aufbau. Wero bietet Kund:innen eine Echtzeit-Geldüberweisung zwischen Privatpersonen. In Zukunft soll es auch zum Einkaufen bei Online-Händler:innen zum Einsatz kommen, so die Sparkasse.
Skrill: Eine weitere Alternative aus Großbritannien ist Skrill. Der Onlinezahlungsdienst funktioniert ähnlich wie PayPal und kann in das Wallet integriert werden, um Geld auf beliebige Bank- und Girokonten zu überweisen. Der britische Zahlungsdienst bietet ebenfalls einen "Geldexpress", um schnellstmöglich Geld zu überweisen.
Die sicheren Klassiker beim Online-Shoppen: Banküberweisung und Rechnungskauf
In Deutschland liegt der Rechnungskauf auf Platz zwei der meistgenutzten Bezahlarten im Online-Handel. Dabei bezahlen Nutzer:innen die Ware erst, wenn sie geliefert wurde und ihrer Zufriedenheit entspricht. Verbraucherschützer:innen empfehlen diese Option, da sie dem Missbrauch von Kontendaten vorbeugt.
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