Fehler im Clouddienst

Microsoft-Outlook-Störung blockierte Millionen Konten – Konzern behebt Systemfehler

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von Marie-Finn Bruker

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Ein infrastrukturelles Problem setzte Millionen Mail-Accounts von Microsoft außer Betrieb. Nach Angaben des Konzerns laufen die Systeme nun wieder. Bis sich alle Konten erholt haben, dürfte es aber noch dauern.

Am Montagabend (31. August) hatte ein massiver Ausfall des Microsoft-E-Mail-Dienstes Outlook Millionen Privat- sowie Unternehmenskonten weltweit lahmgelegt. Nach Angaben des Konzerns laufen die Systeme nun schrittweise an. Ganz einwandfrei funktioniere die Outlook-Nutzung allerdings noch nicht.

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Rückstaus sorgen für Verzögerungen

Über Stunden konnten sich Kund:innen der Cloud-Suite Microsoft 365 sowie Privatnutzer:innen des E-Mail-Dienstes Outlook weder einloggen noch Nachrichten senden oder empfangen. Als Ursache nannte Microsoft ein Problem in der Cloud-Infrastruktur von Exchange Online, also mit dem E-Mail- und Kalenderdienst des Konzerns. Ein Fehler in einer zentralen Authentifizierungs- und Verbindungskomponente habe den Zugriff auf die Server blockiert.

Bereits in der Nacht zum Dienstag (1. September) sollen Techniker:innen mit gezielten Korrekturen auf den betroffenen Servern versucht haben, dem Problem entgegenzusteuern. Mit Erfolg: Wie der US-Konzern nun mitteilte, zeigen die Telemetriedaten eine deutliche Erholung. Der Datenverkehr könne nach und nach wieder über die regulären Systeme abgewickelt werden.

Bis die Synchronisation weltweit stabil läuft, müssen sich die Nutzer:innen nach Angaben von Microsoft allerdings noch etwas gedulden. Denn die entstandenen Rückstaus im E-Mail-Versand müssen erst einmal schrittweise abgearbeitet werden.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Microsoft Ignite: "Exchange Online"

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