Mitarbeiter in Ungewissheit
Meta plant Entlassungswelle – aber investiert massiv in KI
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Urteil: Google und Meta machen süchtig (26. März)
Videoclip • 01:54 Min • Ab 12
KI-Effekte bei Meta: In einer E-Mail haben die Mitarbeiter:innen des Facebook-Konzerns erfahren, dass etwa jeder Zehnte seinen Job verliert.
Facebook-Konzern Meta investiert massiv in Künstliche Intelligenz – und streicht nun Jobs in großem Umfang. Mit einer internen E-Mail wurden Mitarbeiter:innen darüber informiert, dass am 20. Mai rund zehn Prozent der Belegschaft entlassen werden sollen. Etwa 6.000 aktuell freie Stellen werden demnach zudem nicht nachbesetzt. Begründet werden die Entlassungen mit dem Wunsch, das Unternehmen effizienter zu machen und Ausgaben auszugleichen.
Insgesamt verzeichnete Meta zum Jahreswechsel knapp 79.000 Beschäftigte. Demnach müssen fast 8.000 Menschen mit einer Entlassung rechnen. Wer genau davon betroffen sein wird, scheint noch unklar. In der unter anderem vom Finanzdienst "Bloomberg" veröffentlichten E-Mail gab Personalchefin Janelle Gale zu, dass den Beschäftigten vier Wochen Ungewissheit bevorstünden. Die unfertigen Pläne jetzt schon bekanntzugeben, begründete Gale mit zuvor veröffentlichten Leaks.
Am Personal soll gespart werden, doch für Künstliche Intelligenz nimmt Meta aktuell viel Geld in die Hand. Allein für das Jahr 2026 wurden Kapitalinvestitionen zwischen 115 Milliarden und 135 Milliarden US-Dollar (98,44 Milliarden bis 115,56 Milliarden Euro) in Aussicht gestellt.
Auch in den News:
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Deadline rückt näher
Führerschein-Umtausch: Frist endet im Januar 2027

Öko-Test
Bio-Apfelessig im Öko-Test: Gute Qualität für wenig Geld

Unsichtbare Gefahr im Sand
Das hochgiftige Petermännchen lauert in Nord- und Ostsee

Meteorologe warnt
"Schlechte Nachricht": El Niño bringt Winter-Wende für Deutschland

Zu viele Inhaltsstoffe
Zu viel des Guten? Präparate für Schwangere im Öko-Test

Fruchtzwerge und Co. getestet
Öko-Test: Kinderjoghurts sind Zuckerfallen im Kühlregal

